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Der 51-jährige Portugiese touchierte mit der Stange, mit der er Eisstücke entfernen wollte, die Hochspannungsleitung. Dabei erlitt er Stromstösse, denen er noch auf der Unfallstelle in Tavannes BE erlag. Das teilte die Kantonspolizei Bern mit. Der Mann wohnte im Kanton Jura.
Ein Kollege und der Maschinenführer des Schienentraktors, von dem aus der Verunglückte arbeitete, hatten Glück im Unglück: Sie blieben unverletzt.
Es werde nun untersucht, ob die einschlägigen Dienstvorschriften eingehalten worden seien, sagte SBB-Sprecher Jean-Louis Scherz. Gewisse Unterhaltsarbeiten würden bei eingeschalteter Oberleitung ausgeführt, andere nicht.
Als Folge des Unfalls musste die Strecke zwischen Tavannes BE und Sonceboz BE längere Zeit für den Bahnverkehr gesperrt werden. Zum Transport der Passagiere wurden Busse eingesetzt. (SDA/snx)