Wegen Kaktus der «Schweizer Illustrierten» Ricardo Lumengo ruft die Polizei

  • Publiziert: 26.11.2010, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Von Sandro Inguscio

BIEL - BE - Weil Ricardo Lumengo trotz Wahlfälschung im Nationalrat bleiben will, erhielt er den Kaktus von der Schweizer Illustrierten. Der Bieler hielts für eine Bombe.

«Natürlich ist es mir peinlich, dass ich wegen eines Kaktus die Polizei gerufen habe», erklärt SP-Nationalrat Ricardo Lumengo (48). «Aber ich habe in letzter Zeit mehrere Drohungen erhalten, dass ich zurücktreten soll.»

Laut «Bieler Tagblatt» rückten Sprengstoffexperten zum Politiker aus, der wegen Wahlfälschung verurteilt worden war.

Wegen seiner Weigerung, aus dem Parlament zurückzutreten, hat ihm die «Schweizer Illustrierte» vor zehn Tagen den «Kaktus» überreicht – und sofort zugeschickt.

«Es hat mich gepiekst»

«Ich hatte dieses komische Paket erhalten ohne Absender», erst am Montag machte sich Lumengo ans Auspacken.

Er habe ein in Zeitungen gehülltes Ding gesehen. «Als ich es auspacken wollte, hat es mich gepiekst», so Lumengo zu Blick.ch, «da wurde ich stutzig».

Er habe die Nachbarn gefragt, was er machen solle. «Die haben mir dann geraten die Polizei zu rufen.»

Die Beamten röngten das Paket – und entdeckten statt einer Bombe den Kaktus!

play Ricardo Lumengo gestern in Biel mit dem Kaktus der «Schweizer Illustrierten». (Peter Mosimann)

Top 3

1 Das sagt der Mörder über seine Komplizin Patric Suter: «Das geschieht...bullet
2 «Sauhund!» So wird Mörder Guido S. beschimpftbullet
3 Ärger bei Bern Tourismus Kein Gratis-ÖV-Ticket für Touristenbullet

Schweiz