«Erst dachte ich, ein Servierwagen sei umgestürzt», sagt eine 8989-Leserreporterin. Sie ist mit ihrem Freund zu Gast im «Back-Caffe» an der Archstrasse in Grenchen, als es kurz vor 17 Uhr kracht und splittert.

Ein 81-jähriger Mann, der sein Auto direkt vor dem Lokal geparkt hatte, fährt rückwärts ins Fenster. Er hat den falschen Gang erwischt.

«Einem älteren Herrn, der mit seinem Enkel direkt am Fenster sass, rammte es den Tisch in den Bauch», sagt die Leserreporterin. Scherbensplitter treffen ihn im Gesicht. «Es blutete ziemlich stark.» Die Mitarbeiter des Lokals rufen die Ambulanz un die Polizei.

Den Gästen steht der Schreck ins Gesicht geschrieben. Laut der Leserreporterin haben zwei weitere Personen, darunter ein Kind, leichte Schnittverletzungen durch die fliegenden Scherbensplitter elitten.

Melanie Schmid, Sprecherin der Kantonspolizei Solothurn, bestätigt den Unfall gegenüber Blick.ch, spricht aber nur von einer verletzten Person. «Ein Gast, der gleich beim Fenster sass, wurde leicht verletzt.» Der Fahrer bleibt unverletzt.

Der 81-Jährige sei total geschockt gewesen, sagt die Leserreporterin. «Er hatte einen hochroten Kopf und wollte die Scherben zusammenwischen. Davon konnten wir ihn gerade noch abhalten.» Auch seine Beifahrerin stand unter Schock.

Der Sachschaden werde bis jetzt auf mehrere Zehntausend Franken geschätzt, sagt Schmid. (kko)

 

Beliebteste Kommentare

  • Daniel  Huber
    Ich mag jedem älter werdenden Menschen das Autofahren gönnen, wenn die Vitalität dazu noch genügend ist. Da war wohl die Grenze der Vitalität schon überschritten.
    • 08.10.2012
    • 84
    • 5
  • Paul  de Chésard
    Es häufen sich die Berichte über Unfälle mit älteren Menschen mehr wie die über Jugentlichen die sind dann eh mehr Raser aus.... . Ab 70 - 80 Jahren sollten Verkehrstauglichkeitsprüfungen vorgeschrieben werden, aber bei einem unnabhängigen Arzt und bei einem Fahrlehrer !

Alle Kommentare (6)

  • benz  nicole
    ich weiss nicht, es mag wohl sein dass manche älteren menschen das billett abgeben sollten, aber passieren doch wesentlich mehr unfälle vorallem gravierendere von der jüngeren bis mittleren generation...
    • 08.10.2012
    • 11
    • 4
  • Susanne  Hartlich-Baumgartner , via Facebook
    Zu seiner Verteidigung muss gesagt werden, dass man da Rückwärts ausparken MUSS. Das soll nicht eine entschuldigung sein, aber im Blick-Artikel steht, er hat den falschen Gang erwischt, was falsch ist. Man kann dort gar nicht anders also so parkieren und muss dann zuerst den Rückwärtsgang einschalten. Liebes Blick Personal, recherchiert bisschen besser!
    Aber ich denke auch, dass der Rentner wohl nicht mehr fahren sollte, denn entweder kann er seinen Koopf nicht mehr drehen um zu schauen, wann er nicht mehr Rückwärtsfahren kann, oder er sieht schlecht!
    • 08.10.2012
    • 7
    • 0
  • Daniel  Huber
    Ich mag jedem älter werdenden Menschen das Autofahren gönnen, wenn die Vitalität dazu noch genügend ist. Da war wohl die Grenze der Vitalität schon überschritten.
    • 08.10.2012
    • 84
    • 5
  • Paul  de Chésard
    Es häufen sich die Berichte über Unfälle mit älteren Menschen mehr wie die über Jugentlichen die sind dann eh mehr Raser aus.... . Ab 70 - 80 Jahren sollten Verkehrstauglichkeitsprüfungen vorgeschrieben werden, aber bei einem unnabhängigen Arzt und bei einem Fahrlehrer !
  • Martial  Callair , Aargau
    Wie wärs ab 65 Jahre mit Getriebautomatik? Viel einfacher und sicherer, dazu Seh- und Gehörtest!
    • Markus  Schüpbach , via Facebook
      Auch mit einem Automatikgetriebe kann man den falschen Gang einlegen!
      • 08.10.2012
      • als Kommentar auf Martial  Callair , Aargau
      • 88
      • 5

Top 3

1 Durch 60er-Zone gerast Polizeichef von Olten muss Billett abgebenbullet
2 Beatenberg Wieder Unfall auf der Todesstreckebullet
3 Feuerwehrmann nach Hofbrand in Selzach «Wir haben elf Kühe gerettet»bullet

Schweiz