Randale bei Prozess Opfer-Familie geht auf Täter-Familie los

BERN - Das Berner Obergericht bestätigte heute ein Urteil gegen einen Türken, der vor fünf Jahren in Liebefeld einen Mann auf offener Strasse erschoss. Nach dem Prozess kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Opfer- und Täter-Angehörigen.

Randale bei Türken-Prozess: Opfer-Familie greift Täter-Familie an play
Nach dem Prozess musste die Polizei bei einer Auseinandersetzung zwischen Täter- und Opfer-Angehörigen eingreifen. TeleBärn

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Ein 37-jähriger Türke, der vor fünf Jahren im Liebefeld BE einen Mann erschossen hat, ist heute auch in zweiter Instanz schuldig gesprochen worden. Allerdings reduzierte das Obergericht die Strafdauer, dies gefiel der Opferfamilie gar nicht, wie «TeleBärn» berichtet.

Nach dem Urteil wurden die Opfer-Familie wie auch die Bekannten des Täters getrennt und mit Polizeischutz aus dem Gericht geführt. Trotzdem gelang es der Opferfamilie den Täter und dessen Familie abzupassen. Es sei zu wüsten Beschimpfungen gekommen. Ein Angehöriger des Opfers habe zudem auf das Auto eingeschlagen, in dem der Täter sass. Auch hätten sich Angehörige des Opfers gegen die Polizei zur Wehr gesetzt.

Die Polizei habe dann zwei Personen der Opfer-Familie abgeführt.

Täter erschoss seinen Kontrahenten

Es geht um zwei ehemalige Kollegen im gleichen Metier. Am 26. Dezember 2011 eskalierte der Streit. Erst kam es am Nachmittag in einem Berner Restaurant zu einem Kampf.

Beide Männer trommelten danach Helfer zusammen und trafen kurze Zeit später in einem Liebefelder Restaurant aufeinander. Da die Gruppe des späteren Schützen kleiner war, entschloss sie sich zur Flucht. Jedoch kam der spätere Schütze nicht weit. Er musste sein Auto hinter einem Bernmobil-Bus anhalten.

Der Kontrahent überholte ihn, stellte sein Auto quer und holte einen Baseballschläger hervor. Es kam zu einem Kampf. Ein Schuss traf den Mann mit dem Schläger in die Brust. (nbb)

Publiziert am 15.09.2016 | Aktualisiert am 26.10.2016
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23 Kommentare
  • Kevin  Berger 16.09.2016
    Warum lässt man sie nicht einfach aufeinander losgehen und das Ganze unter sich regeln, statt noch die Gesundheit von rechtschaffenen Polizisten aufs Spiel zu setzen? Am besten würde man sie alle miteinander in einen 2x2 Quadratmeter Raum einschliessen und erst wieder öffnen, wenn man nichts mehr hört.
  • Mike  Rich 16.09.2016
    Eine kürzlich erschienene deutsche Studie hat ergeben, dass für 50 Prozent der in D. lebenden Türken die Scharia über der Verfassung steht. "Wir schaffen das!" ;)
  • Josue  Amoros , via Facebook 15.09.2016
    Viele wollen nicht wahrhaben, dass diese Konfliktlösungsstrategie mit dem islamischen Hintergrund zu tun hat. Es geht um "Ehre", "Stolz" und nicht um Vergebung. Da sind mir persönlich die christlichen Werte sympathischer. JESUS CHRISTUS sagte in seiner berühmten Bergpredigt: „Widersteht nicht dem, der böse ist, sondern wenn dich jemand auf deine rechte Wange schlägt, so wende ihm auch die andere ."
    • Rolf  Gurtner aus Münsingen
      15.09.2016
      @Amoros: wenn ich mich nicht irre, wars der selbe, der die Pharisäer aus dem Tempel prügelte? Kann man den mieten? Mann hätte der in unserem Land zu tun...
  • Erwin  Tust 15.09.2016
    Natürlich hat das überhaupt nichts mit den Herkunftsregionen der Beteiligten zu tun. Nein nein, ganz sicher nicht...
    • Mike  Probst 15.09.2016
      Wer da irgend einen Zusammenhang sieht, wird mangels Gegenargumenten einfach als "Rassist" abgestempelt. So geht das doch immer! Daher darf man ja seine Meinung dazu auch nicht wahrheitsgemäss kundtun, sonst kommt das Maulkorbgesetz bzw Rassismusgesetz zur Anwendung...
  • Hans  Müller 15.09.2016
    Willkommen in der Schweiz im 21. Jahrhundert. Gescheiterte, archaische Multikulti.