Amoklauf Biel Peter K. (67) war reif für die Psychi

  • Aktualisiert am 20.01.2012
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BIEL - BE - Seit Rentner Peter K.* um sich schoss und flüchtete, hält die ganze Stadt den Atem an. Jetzt ist klar: Die Behörden wollten den Mann in die Psychiatrie einliefern.

Das Lindenquartier in Biel ist abgeriegelt, ein Grossaufgebot der Polizei überwacht die Lage. Seit mehr als einem Tag sorgt Peter K. mit einer Schusswaffe für Sogar Spezial-Truppen der Polizei können den Mann nicht kriegen: Es wird vermutet, dass sich der wildgewordene Rentner irgendwo im Wald versteckt.

Behörden reagierten wegen Drohungen


Was brachte den Mann nur zum Durchdrehen? Er sei seit dem Tod seiner Mutter nicht mehr der Gleiche gewesen, sagen Sein Haus, das einer Erbgemeinschaft gehört, hätte versteigert werden sollen. Jetzt kommt noch mehr Licht ins Dunkel: Wie «Schweiz aktuell» von SF berichtet, hatte der Mann offenbar schwerwiegende psychische Probleme.

Den Behörden war Peter K. bekannt: In verschiedenen Briefwechseln konnte man laut Regierungsstatthalter Walter Könitzer Drohungen herauslesen. Es wurde deshalb ein sogenannter fürsorglicher Freiheitsentzug angeordnet, was im Klartext heisst: Der Mann sollte in die Psychiatrie eingewiesen werden.

Polizist angeschossen

Gestern hätte Peter K. von einem Psychiater untersucht werden sollen. Als die Polizei deshalb bei seinem Haus auftauchte, drehte er durch. In der Folge verschanzte sich der Rentner bewaffnet in seinem Haus und feuerte sogar mehrere Schüsse ab und verletzte einen Polizisten am Kopf. (noo)

* Name der Redaktion bekannt

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