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Hungerstreik abgebrochen: René Osterwalder. (RDB)
Der wegen Schändung von Kindern verurteilte und verwahrte Häftling René Osterwalder hat seinen Hungerstreik abgebrochen. Sein Partner habe den Wunsch geäussert (im SonntagsBlick), er solle den Hungerstreik abbrechen, begründete Osterwalder seinen Entscheid.
Mit dem Hungerstreik wollte Osterwalder erreichen, dass er in Gefangenschaft seine Partnerschaft mit Marc B.* leben kann. Zugeständnisse seitens des Amtes für Justizvollzug seien keine gemacht worden, teilten die Behörden heute mit.
Osterwalder bleibt im Inselspital in Bern, bis seine körperliche Verfassung eine Rückkehr in die Zürcher Strafanstalt Pöschwies erlaubt. Derzeit erhält der Häftling flüssige Nahrung, um seinen Magen wieder ans Essen zu gewöhnen.
Osterwalder befand sich über einen Monat im Hungerstreik. Vergangenen Donnerstag wurde er aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands von der Zürcher Strafanstalt Pöschwies ans Berner Inselspital verlegt.
Osterwalder hatte 1991 und 1992 mit seiner damaligen Freundin zwei Kleinkinder auf brutalste Weise sexuell misshandelt und davon Videoaufnahmen gemacht.
Das Zürcher Geschworenengericht verurteilte den heute 54-Jährigen 1998 wegen versuchten Mordes, schwerer Körperverletzung, sexuellen Handlungen mit Kindern und Schändung zu 17 Jahren Zuchthaus. Er ist auf unbestimmte Zeit verwahrt. (SDA/num)
* Name der Redaktion bekannt
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Marc B. flehte seinen Freund an, den Hungerstreik zu beenden – mit Erfolg. (Urs Ellenberger)