Jetzt spricht die Mutter des missbrauchten Walliser Mädchens (7) «Sowas wünsche ich niemandem»

RIDDES VS - Ein pädophiler Mazedonier aus Frankreich hat im Wallis eine Siebenjährige sexuell missbraucht. Nun meldet sich die Mutter zu Wort.

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«Wir sind alle untröstlich. Es ist unglaublich schmerzhaft. Sowas wünsche ich niemandem.» Das lässt die Mutter in einem kurzen Statement an BLICK verlauten. Ihre Tochter war am 27. Dezember alleine auf dem Weg in die Kirche. Unmittelbar vor ihrem Zuhause wurde sie von einem Mann angesprochen, der sie dann an einen abgelegenen Ort brachte.

Missbrauchsfall im Wallis: Mutter der 7-Jährigen spricht erstmals play

Die Tat passiert in Riddes im Wallis: Das Mädchen (7) war am frühen Abend alleine auf dem Weg in die Kirche.

Googe Maps

 

Dort zwang er das Mädchen zu verschiedenen sexuellen Handlungen – danach liess er es laufen. Mittlerweile wurde der Täter gefasst, ein 37-jähriger Mazedonier (BLICK berichtete).

Das sei zwar eine Erleichterung für die Familie der Siebenjährigen, jedoch nur ein schwacher Trost, sagt ihre Anwältin Carine Mettraux. «Die Familie macht eine sehr schmerzhafte Zeit durch.»

Über den genauen Stand der Ermittlungen kann die Anwältin nicht mehr sagen. Sie hat das Dossier erst gestern Abend übernommen.

Mutter fordert mehr Schutz für Kinder

Der Mazedonier ohne gültige Ausweispapiere und mit Wohnsitz in Frankreich befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. «Er bestreitet die Tat», sagt André Morand von der Staatsanwaltschaft Unterwallis zu BLICK. Der Mann habe ausgesagt, er sei zum Tatzeitpunkt im Ausland gewesen. Die Ermittlungen dazu sind in vollem Gange.

Die Mutter wendet sich derweil an die Öffentlichkeit: «Ich möchte, dass das keinem Kind mehr widerfährt. Ich wünsche mir, dass die Gesellschaft die Kinder aktiver schützt. Damit sie eine unschuldige Kindheit verbringen könnten – ohne Angst.»

Publiziert am 12.01.2017 | Aktualisiert am 12.01.2017
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30 Kommentare
  • Marcel  Brunner aus Schwyz
    13.01.2017
    So nebenbei erwähnenswert: die mit Abstand meisten sexuellen Übergriffe an Minderjährigen finden in den eigenen 4 Wänden statt – Väter, Mütter, Onkel etc. Dies zum Argument: Sicherheit für die Kinder…
  • Steven  Christen aus Basel
    13.01.2017
    Das Opfer wird Jahrzehnte mit diesem Geschehen zu kämpfen haben. Der Täter bekommt vermutlich eine bedingte Strafe und eine Busse von 2 - 3 Tausend franken. Unsere linke Justiz lässt es halt zu, dass die Strafen so lächerlich werden, dass es für Täter moralisch vertretbar wird, kriminelle Taten zu begehen. Meine Ausage, macht mich persönlich vermutlich jetzt bereits zu einem Rechtsextremen... Unsere Gesellschaft ist Himmeltraurig...
  • Esther  Amman aus Zürich
    13.01.2017
    Was ist doch bloss aus der Schweiz geworden. Ich durfte schon als 5jährige stundenlang allein aus dem Haus und das hat sich nicht geändert bis ich erwachsen war. Ich war froh darüber, ich hätte ungern einen Elternteil im Schlepptau gehabt.
  • Sonja  Zwicker 13.01.2017
    Und da gibt es noch Leute die behaupten, es war früher nicht besser!?!?!? Ich habe während meiner gesamten Schulzeit nie von solchen Übergriffen gehört - und wir Kinder waren oft alleine unterwegs!
    Das war ja zu erwarten! Je mehr Willkommenskultur und offene Grenzen, desto mehr Verbrechen und Gewalt!
    Als würden die eigenen Unholde nicht ausreichen... :-(
    • Urs  Seeland aus Seeland
      13.01.2017
      Genau, wenn ein Ausländer illegal da ist, liegt es an der Willkommenskultur. Als eifrige Blickleserin haben sie sicher auch schon gelesen, dass es auch Schweizer Pädophile gibt, auch solche,die ihr Unwesen im Ausland treiben. Das ist ein gesellschaftliches Problem, welches nicht mit Grenzkontrollen gelöst werden kann. Übrigens, früher geschahen die meisten Übergriffe IN und nicht vor der Kirche.
    • Urs  Seeland aus Seeland
      13.01.2017
      Warum? Früher geschahen die Übergriffe in und nicht vor der Kirche
    • Rüdiger  Simpson aus Züri
      13.01.2017
      Ja genau früher gabs das nicht, z.b. die weit verbreiteten übergriffe von Kirchenleute auf Kinder in ihrer obhut waren ja nur sinnvolle erziehungsmassnahmen, die verdingkinder wurden wie kleine prinzen und prinzessinnen behandelt und all die lieben onkel waren all manchmal zu lieb zu ihren neffen und nichten.
      Kurz zurück zur Realität: die Kriminalität und gewalt nimmt in den meisten bereichen ab! Nur die Berichterstattung darüber nimmt zu.
  • Marcel  Brunner aus Schwyz
    13.01.2017
    Nur so nebenbei bemerkt: die mit Abstand meisten sex. Übergriffe finden in den eigenen 4 Wänden statt. Väter, Mütter, Onkel etc.