Mutige Nachbarn Einbrecher im Lift eingesperrt

HINTERKAPPELEN BE - In einem Wohnblock in Hinterkappelen BE haben Bewohner einen Dieb in flagranti erwischt und ihn auf eigene Faust festgehalten. Es ist aber nicht das erste Mal, dass sich die Nachbarn selber wehren.

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Im Bereich des Kappelenrings haben sich die Einbruchsmeldungen in den letzten zwei Monaten gehäuft. Google Maps

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Die Bewohner eines Wohnblocks in Hinterkappelen BE mutierten Mitte September zu wahren Helden: Sie hatten einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt und sofort gehandelt. Gemeinsam sperrten sie ihn im Lift ein, bis die Polizei vor Ort war.

Wie das «Langenthaler Tagblatt» heute schreibt, soll der Dieb im Lift mit Werkzeug um sich geschlagen und sich dabei selbst verletzt haben. Um welche Verletzungen es sich handelt, ist nicht bekannt. Allerdings soll der Mann laut Augenzeugen stark geblutet haben. Der zweite Täter konnte entkommen.

20 Einbrüche in drei Wochen

Es ist derweil nicht das erste Mal, dass Anwohner im Quartier auf Verbrecherjagd gehen: «Es konnten mit Hilfe der Bevölkerung Anhaltungen von mutmasslichen Tätern gemacht werden», sagt Christoph Gnägi, Mediensprecher der Kapo Bern, zu BLICK. Um wie viele es sich genau handelt, will Gnägi nicht sagen, da die Ermittlungen der Polizei derzeit noch laufen. Auch abgeklärt werden müsse noch, ob die Anhaltungen wirklich im Zusammenhang mit den Einbrüchen stehen.

Vieles deutet aber darauf hin, denn tatsächlich wüteten Einbrecher zwischen der letzten Augustwoche und Mitte September im Kappelenring – einem Quartier mit überwiegend grösseren Wohnblöcken – rund 20 Mal. Und: Die Einbruchsmeldungen sind seit Mitte September wieder drastisch zurückgegangen. Lediglich noch fünf Einbrüche gab es bis gestern. «Das entspricht mehr oder weniger dem normalen Niveau», sagt Gnägi. (stj)

Publiziert am 12.10.2016 | Aktualisiert am 12.10.2016
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3 Kommentare
  • Daniela  Ponti 12.10.2016
    Die Zahl der Einbrüche steigt und steigt. Die Polizei rennt hinterher, kommt aber nur zum Pflästerliverteilen. Wie im Tessin, wird es hier auch bald sein.
  • Fritzpeter  Friedli , via Facebook 12.10.2016
    Diebes Akzepttanz hat angeblich zu genommen, dass man die Zahl 5 einfach hinnimmt, es sogar als normales Niveau bezeichnet grosses? Traurige Entwicklung das als Normal zu bezeichnen. Einbrecher, Kriminelle werden das zur Kenntnis nehmen. Ist alles halb so schlimm, was ist schon dein und mein, die Diebe, Kriminelle denken alles gehört allen. Lediglich noch fünf Einbrüche gab es bis gestern. «Das entspricht mehr oder weniger dem normalen Niveau», sagt Hr. Gnägi. (stj) Es beruhigt doch sehr!
  • Fritz  Meyer aus Amden
    12.10.2016
    Also versteh ich das richtig? Seit Mitte September 5 Einbrüche - das entspricht dem normalen Niveau?! Traurig ist es geworden in Europa. Sehr traurig.