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Verteidigungsminister Ueli Maurer will jetzt doch keine 33 neuen Kampfjets für die Schweizer Armee. Diesen Antrag hat der SVPler heute bereits im Bundesrat gestellt, das will das Schweizer Radio DRS heute aus zuverlässiger Quelle erfahren haben.
«Das ist ein Skandal und es werden noch Köpfe rollen», sagt Bundeshausredaktor Hanspeter Forster heute in der Nachrichtensendung «10vor10». Laut Forster gibt es zwei Gründe für den Sinneswandel: Einmal habe man die Kosten der Neuanschaffung unterschätzt, die eingeplanten 2,2 Milliarden würden höchstens für die Hälfte der 33 Jets reichen. Und zum zweiten wären die Folgekosten für Wartung etc. immens hoch. Die neuen Kampfflugzeuge sollten die 54 veralteten Tiger-Kampfjets ersetzen.
Was gibt es jetzt für Möglichkeiten?
Bundesratssprecher André Simonazzi bestätigt gegenüber «Schweizer Radio DRS», dass der Bundesrat an seiner heutigen Sitzung über das Thema Kampfjets gesprochen habe. Es sei jedoch noch kein Entscheid gefällt worden.
Wie könnte so ein Entscheid aussehen? Hanspeter Forster erklärt in «10vor10» zwei Möglichkeiten mit diesem Dilemma umzugehen. Entweder lege man die Beschaffungsmassnahmen für zwei bis drei Jahre auf Eis, bis wieder Geld da ist. Oder Man rüstet die veralteten Tiger-Kampfjets auf – was er aber längerfristig für keine sinnvolle Lösung hält. (s5j)
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Kampfjets kaufen, um von Gegengeschäften zu «profitieren»? (Reuters)