
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Die deutsche Buchautorin Eva Herman hätte in Thun an einer Wahlveranstaltung der EDU auftreten sollen. Doch soweit kam es nicht. Eine Gruppe junger Leute pfiff und klatschte fortwährend, so dass die Autorin die Bühne erst gar nicht betrat.
Die EDU spricht von «Linksautonomen». Dafür spricht ein Eintrag auf der Seite «Indymedia.org»: «Der reaktionäre und naziverherrlichende Vortrag konnte durch lautes Klatschen und Pfeifen gestört werden.»
Die ehemalige deutsche Tagesschau-Sprecherin wurde bekannt mit ihrem Buch «Das Eva-Prinzip», in dem sie die Frauen zur Rückbesinnung auf «alte Werte» aufruft. Der Vortrag in Thun stand unter dem Titel «Warum wir Familien retten müssen!»
Herman tritt insgesamt sechsmal an Veranstaltungen der EDU auf. Ihr Auftritt am Montag in Zweisimmen blieb ungestört, so auch jener am Mittwoch in Sumiswald. In Thun trat Herman wegen der Störaktion gar nicht auf die Bühne, wie die Sekretärin der EDU Kanton Bern, Ursula Vögeli, entsprechende Medienberichte bestätigte.
Bei weiteren Auftritten Hermans in Spiez, Langenthal und Belp wollte nun die EDU die Türkontrollen verstärken, wie Vögeli weiter sagte. (SDA/num)
play
Eva Herman: Umstrittene Autorin. (AP)