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Leuthard betonte in ihrer Rede, der Bundesrat habe sich den Kampf gegen die Hochpreisinsel Schweiz zur Priorität gemacht. Mit ihrer Teilnahme an der Eröffnung des Aldi-Verteilzentrums wollte sie ein Zeichen setzen. Für viele sei Aldi ein Störefried, doch der Discounter belebe den Markt.
Die Volkswirtschaftsministerin betonte indes auch, sie erwarte von Aldi eine langfristige Personalpolitik, gute Arbeitsbedingungen und angemessene Löhne. Sie verwies auf die Schweizer Tradition der Sozialpartnerschaft, von der Aldi nichts zu befürchten habe.
Mit 62500 Quadratmeter ist das Verteilzentrum eines der grössten des Aldi-Suisse-Mutterhauses Aldi Süd. Die Investition belief sich auf 140 Mio. Franken. Der Standort wird insgesamt 200 Arbeitsplätze bieten, 100 Beschäftigte arbeiten bereits dort.
Aldi Suisse betreibt in der ganzen Schweiz nahezu 80 Supermärkte in etwa 20 Kantonen. Bis Ende Jahr sollen weitere Aldi-Läden eröffnet werden. Gesamthaft arbeiten für Aldi Suisse 1500 Personen. (SDA)
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Hier gehts um die Wurst: Verteilzentrum-Direktor Beat Pahud tischt seinem prominenten Gast Doris Leuthard Aldi-Cervelat auf. (Keystone)