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Verfahren eingeleitet: Offenbar wurden beim Lehrer Kinderpornos auf dem Computer gefunden. (sda)
BURGDORF - Er ist Präsident der Kadetten und seit 20 Jahren Klassenlehrer. Nun steht T. unter schlimmen Verdacht: Wegen Kinderpornos läuft ein Verfahren gegen den Burgdorfer Lehrer.
Er war ein Lehrer, wie aus einem Emmentaler Bilderbuch. Überdurchschnittlich beliebt, aussergewöhnlich engangiert. Doch heute wurde bekannt: T. wird freigestellt, die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren wegen Kinderpornografie im Internet gegen T. eingeleitet.
Die zuständige Staatsanwältin Sarah Wildi bestätigt das, will aber keine weiteren Angaben zu den Vorwürfen machen. «Ich kann lediglich bestätigen, dass es sich einen Verstoss gegen Artikel 197 des Strafgesetzbuches handelt», sagt Wildi. Dieser umfasst mehrere Delikte von Konsum bis zur Weiterverbreitung von Kinderpornografie. Missbrauch wird dem Lehrer damit also offenbar nicht vorgeworfen.
Kollegen unter Schock
T. unterrichtete in Burgdorf im Schulhaus Gsteighof eine dritte Primarklasse als Klassenlehrer. «Er war ein guter Lehrer, eine gestandene Lehrperson», sagt Dieter Haller, Präsident der Volksschulkommission. «Wir stehen alle völllig unter Schock. Die Vorwürfe sind für alle schwer fassbar.»
Doch T. amtete nicht nur seit 20 Jahren als Lehrer, er hatte auch einen Sitz in der Sportkommission und war Korpspräsident der Kadetten Burgdorf. Auch von diesen Ämtern wurde er per sofort entbunden. T. befindet sich bis zu einer allfälligen Verhandlung auf freiem Fuss.
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