BERN - Ob Youtube, Google+ oder Facebook: Ab sofort ist der Kanton Bern auf fünf social Webs präsent. Nur hat das bis jetzt kaum einer gemerkt.
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Facebook-Auftritt des Kantons Bern: Mit Biel als Titelbild auf Like-Fang.
Ganze 19 Freunde hatte Bern bis heute Mittag. Kein Wunder: Erst gestern startete der Kanton offiziell seine Social-Media-Präsenz. Mitgeteilt wurde das nicht per Pressemeldung, sondern dem Anlass entsprechend exklusiv via Twitter.
Denn dort ist der Kanton Bern schon seit Mai 2011 präsent. Seit gestern gibts nun die Videos der einzelnen Direktionen gesammelt auf Youtube und die Präsentationen auf Slideshare. Die grössten Projekte sind aber Facebook und Google+. «Da suchen wir den Dialog mit der Bevölkerung», sagt Beat Kräuchi von der Kommunkationsstelle des Kantons. Hier betreuen drei Mitarbeiter die sozialen Medien - zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben.
Bern ist auch ein Schiff
«Gerade auf Facebook hoffen wir, dass wir auch mal eine unerwartete Seite des Kantons zeigen können.» Es sei ein spielerisches Medium, mit dem jetzt bis Ende 2013 Erfahrungen gesammelt würden. Dann fällt der Entscheid, wo und wie es weitergeht.
Eine andere Strategie hat die Stadt Bern: Facebook und Co. sind Sache der einzelnen Bereiche. Wer sich aktuell mit der «Stadt Bern» verbindet, wäre mit einem Schiff befreundet.
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