Kantonsverwaltung auf Facebook Keiner «liked» den Kanton Bern

BERN - Ob Youtube, Google+ oder Facebook: Ab sofort ist der Kanton Bern auf fünf social Webs präsent. Nur hat das bis jetzt kaum einer gemerkt.

  • Publiziert: 02.11.2012
  • Roger Baur
play Facebook-Auftritt des Kantons Bern: Mit Biel als Titelbild auf Like-Fang.

Ganze 19 Freunde hatte Bern bis heute Mittag. Kein Wunder: Erst gestern startete der Kanton offi­ziell seine Social-Media-Präsenz. Mitgeteilt wurde das nicht per Pressemeldung, sondern dem Anlass entsprechend exklusiv via Twitter.

 Denn dort ist der Kanton Bern schon seit Mai 2011 präsent. Seit gestern gibts nun die Videos der einzelnen Direktionen gesammelt auf Youtube und die Präsentationen auf ­Slideshare. Die grössten Projekte sind aber Facebook und Google+. «Da suchen wir den Dialog mit der Bevölkerung», sagt Beat Kräuchi von der Kommunkationsstelle des Kantons. Hier betreuen drei Mitarbeiter die sozialen Medien - zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben.

Bern ist auch ein Schiff

«Gerade auf Facebook hoffen wir, dass wir auch mal eine unerwartete Seite des Kantons zeigen können.» Es sei ein spielerisches Medium, mit dem jetzt bis Ende 2013 Erfahrungen gesammelt würden. Dann fällt der Entscheid,  wo und wie es weitergeht.

Eine andere Strategie hat die Stadt Bern: Facebook und Co. sind Sache der einzelnen Bereiche. Wer sich aktuell mit der «Stadt Bern» verbindet, wäre mit einem Schiff befreundet.   

Beliebteste Kommentare

  • Ewald  Rindlisbacher , Grayland
    Wer will schon mit einer Behoerde ein Link haben, macht absolut kein Sinn.
    • 02.11.2012
    • 25
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  • Markus  Mueller , via Facebook
    Auch wenn es sich um einen Kanton handelt: Auch das beste und innovativste Angebot braucht Geduld um im Web nachhaltig erfolgreich zu sein! Eine erste Billanz würde ich frühestens nach einem Monat ziehen!
    • 02.11.2012
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Alle Kommentare (4)

  • Urs  Schaad , Zürich
    Nachdem der Kanton Bern mehr eine Milliarde Franken jährlich aus dem kantonalen Finanzausgleich erhält, ist die Social-Media-Präsenz unumstritten das vordringlichste Problem. Die Regierung verwechselt vermutlich Social-Media mit einem Medium für den Sozialismus, eine Art sozialdemokratische Uriella.
    • 02.11.2012
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  • Ewald  Rindlisbacher , Grayland
    Wer will schon mit einer Behoerde ein Link haben, macht absolut kein Sinn.
    • 02.11.2012
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  • Rick  Siegenthaler , via Facebook
    Liegt vielleicht daran, das man wenn ich auf Facebook "Kanton Bern" - Seiten eingebe niergends die Seite aufgeführt finde? https://www.facebook.com/#!/search/results.php?q=kanton Prozent20bern&type=pages&init=quick&tas=0.6246289293319361
    • 02.11.2012
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  • Markus  Mueller , via Facebook
    Auch wenn es sich um einen Kanton handelt: Auch das beste und innovativste Angebot braucht Geduld um im Web nachhaltig erfolgreich zu sein! Eine erste Billanz würde ich frühestens nach einem Monat ziehen!
    • 02.11.2012
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