Verwahrt Höchststrafe für Massimo D. (48)

THUN BE - Heute fällte das Thuner Gericht sein Urteil im Prozess zum Doppelmord von Spiez.

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Lebenslänglich und anschliessend Verwahrung hatte die Staatsanwältin für Massimo D.* (48) gefordert. Der Ex-Pöstler und sein Sohn Jesse D.* (20) sollen Heimleiter Bernhard B.* (†53) und dessen Freundin Rita B.* (†51) am 11. Mai 2013 in Spiez BE brutal ermordet haben. Das Gericht entsprach in seinem Urteil dem Antrag der Anklage. Massim D. sei der Haupttäter.

Beide Beschuldigten schweigen. Für die Staatsanwältin war klar: Es war Rache. Der Sohn habe sich bei ­einem Heimaufenthalt zehn Jahre vor der Tat schwerstens gedemütigt gefühlt. Die Verteidigerin wollte einen Freispruch. Der Sohn steht morgen vor Jugendgericht.

Publiziert am 13.12.2016 | Aktualisiert am 13.12.2016
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2 Kommentare
  • Annemarie   Setz 13.12.2016
    Strafe ja, Höchststrafe aber nein. Wenn man weiss, wie Menschen in gewissen Heimen behandelt werden, und wie man ihnen rasch jedes Selbstwertgefühl raubt, verstehe ich viele Rachegefühle.
  • Daniel  Kohler aus Wohlen
    13.12.2016
    War nicht anders zu erwarten. Mitleid mit solchen "Opfern" hat nur, wer nie im Heim war.