Munis tot, Feuerwehrmann im Spital Grossbrand vernichtet Stall in Safnern BE

SAFNERN - In Safnern BE fängt am Mittwochabend ein Stall Feuer. Die Feuerwehr kann nicht mehr viel ausrichten. Zwei Munis sterben in den Flammen.

  • Publiziert: 23.08.2012, Aktualisiert: 24.08.2012

Gegen 18.15 Uhr bricht gestern Abend ein Feuer in Safnern BE aus. Ein Stall neben einem Bauernhof beginnt zu brennen – die Rauchwolke ist meilenweit zu sehen. Im Stall befinden sich beim Brandausbruch noch Kühe.

Ein Augenzeuge erzählt gegenüber Blick.ch: «Da hat alles so stark gebrannt, die Feuerwehr konnte nicht mehr viel machen.» Sogar die Silos hätten Feuer gefangen. Offenbar war der Bauer zum Zeitpunkt des Brandes nicht vor Ort.

Der Augenzeuge erzählt: «Plötzlich ist er an uns vorbei zum Haus gerast und hat gerufen: «‹Ohje, sind die Kühe noch drin?›» Die Feuerwehr habe aber einige Tiere aus dem Stall retten können, so der Augenzeuge. Ein anderer Leserreporter berichtet, zwei Munis seien in den Flammen umgekommen.

«Für die Familie war es dramatisch, die mussten zuschauen, wie das alles niederbrannte», erzählt der Leserreporter weiter. Ein Problem sei vor allem der fehlende Hydrant gewesen. «Die Feuerwehr musste das Wasser aus dem Dorf holen und einen Schlauch legen. Aber bis sie da oben endlich Wasser hatten, ist viel Zeit vergangen.»

Wasser aus dem Dorf

Der stv. Regierungsstatthalter, David Sansonnens, sagt gegenüber Blick.ch: «Die Brandursache ist noch unklar. Wir vermuten, dass sich das Feuer von einer der Maschinen ausgebreitet hat.» Der Stall sei komplett niedergebrannt. Menschen seien keine zu Schaden gekommen. «Aber man hat zwei tote Munis gefunden.» Ein Feuerwehrmann sei wegen Unwohlseins ins Spital gebracht worden.

Sansonnens sagt, dass der Einsatz nicht einfach für die Feuerwehr gewesen sei: «Der Bauernhof hat keinen Hydranten, das Wasser musste vom Dort unten geholt werden. Das ist etwa einen Kilometer entfernt.» Bis die Leitung installiert gewesen sei, habe es 20 Minuten gedauert. (num)

Beliebteste Kommentare

  • Hans  Häberli , via Facebook
    Unfassbar grausam für die angebundenen Tiere. Müssen den die Hydranten nicht in regelmässigen Abständen verlegt? Traurig für die Tiere.
    • 24.08.2012
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Alle Kommentare (8)

  • Christian  Hofmann
    Unfassbare Häufigkeit der Ereignisse in den letzten Tagen! Einmal im Westen dann wieder im Osten uns so weiter...! Natürlich ist nie jemand zugegen wenn es plötzlich beginnt zu brennen - einfach so!? Ist das wirklich puurer Zufall?
    • 24.08.2012
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  • Hans  Häberli , via Facebook
    Unfassbar grausam für die angebundenen Tiere. Müssen den die Hydranten nicht in regelmässigen Abständen verlegt? Traurig für die Tiere.
    • 24.08.2012
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  • Daniel  Beyeler , via Facebook
    Traurig,für alle Beteiligten! Extremer Horror für die angebundenen Tiere, die lebendigen Leibes jämmerlich verbrennen! Ich glaube es wäre an der Zeit dass wenigstens die Gebäudeversicherer oder die zuständigen Behörden diese Ställe generell einmal unter die Lupe nehmen! Schon etwas komisch in Hotels,Spitäler, Altersheime Kneipen usw. kommen diese Kontolleure regelmässig, und wehe wenn z.B. ein Feuerlöscher innerhalb des angegebenen Datums nicht neu aufgefüllt wurde, oder ein Brandmelder fehlt oder nicht funktioniert! Aber bei den Bauern kommen die wahrscheinlich gar nicht vorbei! Ich bin nicht Fan von staatlich verordneten Kontrollen, aber es muss doch ein Minimalschutz geben für diese wehrlosen Geschöpfe,schlussendlich haben wir einen Tierschutz der für alle gilt! Diese dankbaren Tiere die uns Milch geben, später Fleisch und Verdienst hätten eigentlich einen humaneren Abgang verdient! Oder etwa nicht?
    • Simon  Schild , Brienzwiler , via Facebook
      Auch Bauernhöfe werden kontrolliert. Nur gibt es leider sehr oft viele brennbare Materialen dort. Stroh, welches nicht komplett getrocknet ist, also feucht geliefert wird, kann sich selbst entzünden. Daher das muss nicht mal auf eine fehlerhafte Kontrolle zurück zuführen sein. Aber die Voraussetzungen dass in einem Stall Feuer ausbricht sind besser, da es von der Ernte sehr oft viel Staub etc. gibt, welches sehr leicht entzündlich ist und dann sind die Ställe meistens aus Holz und nicht aus Beton, was eine explosionsartige Verbrennung auslöst, wie vor kurzem auf dem Saurer Areal. Da heute viele Freilaufställe sind, daher die Tiere sich frei bewegen können, kann man viele Tiere retten da es ein Aussengehege hat das man öffnen kann. Stiere sind dafür im "Freilauf" ein Gefahrenpotential, deshalb werden die oft noch angekettet.
      • 24.08.2012
      • als Kommentar auf Daniel  Beyeler
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  • Hanspeter  Niederer
    Woher kommt denn die pechschwarze Rauchsäule? Sieht aus wie ein brennendes Reifenlager.
    • Michael  Leuber , Luzern
      Wieder einmal ein Bessereisser am Start... Die verbrannten Silos auf dem Fotos auch gesehen? Und in einem Stall oder Scheune befindet sich nicht nur Holz, Heu, Stroh und Kühe...
      • 23.08.2012
      • als Kommentar auf Hanspeter  Niederer
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    • Thomas  Erni , Irgendwo
      Von den Silos! Diese sind aus Kunststoff! Gut zu sehen auf Bild 4!
      • 23.08.2012
      • als Kommentar auf Hanspeter  Niederer
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    • Joller  Axel , Bern
      So in einem Bauernhof, hat es meistens viele Maschinen und andere Sachen, welche schwarzen Rauch erzeugen. Es hat auch x km. weit gestunken. Aber ist nichts besonderes von mir aus gesehen
      • 23.08.2012
      • als Kommentar auf Hanspeter  Niederer
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