SAFNERN - In Safnern BE fängt am Mittwochabend ein Stall Feuer. Die Feuerwehr kann nicht mehr viel ausrichten. Zwei Munis sterben in den Flammen.
Gegen 18.15 Uhr bricht gestern Abend ein Feuer in Safnern BE aus. Ein Stall neben einem Bauernhof beginnt zu brennen – die Rauchwolke ist meilenweit zu sehen. Im Stall befinden sich beim Brandausbruch noch Kühe.
Ein Augenzeuge erzählt gegenüber Blick.ch: «Da hat alles so stark gebrannt, die Feuerwehr konnte nicht mehr viel machen.» Sogar die Silos hätten Feuer gefangen. Offenbar war der Bauer zum Zeitpunkt des Brandes nicht vor Ort.
Der Augenzeuge erzählt: «Plötzlich ist er an uns vorbei zum Haus gerast und hat gerufen: «‹Ohje, sind die Kühe noch drin?›» Die Feuerwehr habe aber einige Tiere aus dem Stall retten können, so der Augenzeuge. Ein anderer Leserreporter berichtet, zwei Munis seien in den Flammen umgekommen.
«Für die Familie war es dramatisch, die mussten zuschauen, wie das alles niederbrannte», erzählt der Leserreporter weiter. Ein Problem sei vor allem der fehlende Hydrant gewesen. «Die Feuerwehr musste das Wasser aus dem Dorf holen und einen Schlauch legen. Aber bis sie da oben endlich Wasser hatten, ist viel Zeit vergangen.»
Wasser aus dem Dorf
Der stv. Regierungsstatthalter, David Sansonnens, sagt gegenüber Blick.ch: «Die Brandursache ist noch unklar. Wir vermuten, dass sich das Feuer von einer der Maschinen ausgebreitet hat.» Der Stall sei komplett niedergebrannt. Menschen seien keine zu Schaden gekommen. «Aber man hat zwei tote Munis gefunden.» Ein Feuerwehrmann sei wegen Unwohlseins ins Spital gebracht worden.
Sansonnens sagt, dass der Einsatz nicht einfach für die Feuerwehr gewesen sei: «Der Bauernhof hat keinen Hydranten, das Wasser musste vom Dort unten geholt werden. Das ist etwa einen Kilometer entfernt.» Bis die Leitung installiert gewesen sei, habe es 20 Minuten gedauert. (num)
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