Gelber Riese fährt grün
BERN - Umweltfreundlich: Die Schweizerische Post beschafft sich 250 Elektroroller. Nicht nur bei diesem Projekt leistet die Post ökologische Pionierarbeit.
Aktualisiert um 13:35 | 25.09.2008
In grösseren Schweizer Städten werden die Pöstlerinnen und Pöstler künftig mit Elektrorollern vorfahren. Die Post schafft für zwei Mio. Franken 250 solche Fahrzeuge an. Diese verursachen keine Schadstoffemissionen und kaum Lärm.
Die Post will damit ihrer Verpflichtung zur Nachhaltigkeit nachkommen, wie Michel Kunz, Leiter PostMail der Post, heute sagte. Bei einem Logistikunternehmen wie der Post machten die Transporte den Löwenanteil der Umweltbelastungen aus. Es sei deshalb sinnvoll, dort den Hebel anzusetzen.
«Schnell, sauber und leise»
Die Elektroscooter, die in der Praxis getestet wurden, stünden den benzinbetriebenen Rollern in fast nichts nach, so Kunz. Sie seien schnell genug, hätten eine genügend grosse Reichweite und machten wenig Lärm.
Da die Post sämtlichen Strom aus erneuerbaren Energiequellen beziehe, hätten die Elektroroller zudem eine bessere Energiebilanz als die herkömmlichen.
Äusserlich unterscheiden sich die alten und neuen Roller kaum. Beide sind gelb und fahren 45 Stundenkilometer. Die Elektroscooter eignen sich für den Einsatz in Städten und Agglomerationen, wo die Postangestellten «grosse Mengen Post auf kleinem Raum» verteilen müssen, wie es hiess.
Alternative Flotte vergrössern
Die Elektroroller sollen sieben bis zehn Jahre im Einsatz sein. Drei Prozent ihrer Fahrzeugflotte betreibt die Post somit alternativ. Im kommenden Jahr sollen zudem rund hundert Lieferwagen mittlerer Grösse durch gasbetriebene Fahrzeuge ersetzt werden.
Der gelbe Riese verbessert die Nachhaltigkeit auch durch andere Massnahmen. So wurde die Zahl energiefressender Geräte gesenkt und für oder Neu- und Umbauten gilt der Minergiestandard. In den vergangenen zehn Jahren hat die Post damit laut eigenen Angaben die Klimabelastung um gut zehn Prozent gesenkt. (SDA)
Die Post will damit ihrer Verpflichtung zur Nachhaltigkeit nachkommen, wie Michel Kunz, Leiter PostMail der Post, heute sagte. Bei einem Logistikunternehmen wie der Post machten die Transporte den Löwenanteil der Umweltbelastungen aus. Es sei deshalb sinnvoll, dort den Hebel anzusetzen.
«Schnell, sauber und leise»
Die Elektroscooter, die in der Praxis getestet wurden, stünden den benzinbetriebenen Rollern in fast nichts nach, so Kunz. Sie seien schnell genug, hätten eine genügend grosse Reichweite und machten wenig Lärm.
Da die Post sämtlichen Strom aus erneuerbaren Energiequellen beziehe, hätten die Elektroroller zudem eine bessere Energiebilanz als die herkömmlichen.
Äusserlich unterscheiden sich die alten und neuen Roller kaum. Beide sind gelb und fahren 45 Stundenkilometer. Die Elektroscooter eignen sich für den Einsatz in Städten und Agglomerationen, wo die Postangestellten «grosse Mengen Post auf kleinem Raum» verteilen müssen, wie es hiess.
Alternative Flotte vergrössern
Die Elektroroller sollen sieben bis zehn Jahre im Einsatz sein. Drei Prozent ihrer Fahrzeugflotte betreibt die Post somit alternativ. Im kommenden Jahr sollen zudem rund hundert Lieferwagen mittlerer Grösse durch gasbetriebene Fahrzeuge ersetzt werden.
Der gelbe Riese verbessert die Nachhaltigkeit auch durch andere Massnahmen. So wurde die Zahl energiefressender Geräte gesenkt und für oder Neu- und Umbauten gilt der Minergiestandard. In den vergangenen zehn Jahren hat die Post damit laut eigenen Angaben die Klimabelastung um gut zehn Prozent gesenkt. (SDA)
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