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Im hinteren Diemtigtal, wo sieben Menschen unter einer Lawine starben, sind am Unglückstag sogar drei Lawinen niedergegangen, nicht wie bisher bekannt zwei. Auch die dritte Lawine riss eine Person mit.
Dieser Snowboarder wurde aber nicht verschüttet, sondern blieb auf der Oberfläche des Schneebretts. Ein zweiter Snowboarder konnte sich an der Anrissstelle festhalten, wie heute die Berner Tageszeitung «Der Bund» berichtete. Ursula Stauffer von der Kantonspolizei Bern bestätigte diese Darstellungen.
Am vergangenen Sonntag verschüttete eine erste Lawine zuerst einen Tourenskifahrer, bevor eine zweite Lawine zwölf Retter und andere Mitglieder der Skitourengruppe des Verschütteten unter sich begrub. Die dritte Lawine ging nicht auf die Unfallstelle nieder, sondern in eine andere Geländekammer in unmittelbarer Nähe des Unfallorts.
Ob zwischen der zweiten und der dritten Lawine ein Zusammenhang besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die beiden Lawinen lösten sich praktisch zeitgleich. Noch immer befindet sich laut Ursula Stauffer eine der geretteten Personen in Spitalpflege. (SDA)