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«Es knallte. Die hinteren zwei Wägen kippten um. Den Restaurant-Wagen hat es auch erwischt. Der hintere Wagen steht fast auf dem Dach, der ist fast den Hang ab verreist.» So beschreibt ein Augenzeuge das schwere Zugsunglück zwischen Fiesch und Lax.
Kurz vor Mittag springt der drittletzte Wagen des Glacier-Express aus den Schienen und reisst die hinteren Wagen mit. Ein Mensch stirbt, 42 werden verletzt – sechs davon schwer. Bei den Passagieren handelt es sich grösstenteils um Japaner.
Die Bilder des Unglückorts sprechen Bände. Die Passagiere wurden durch die Scheiben geschleudert. Blutverschmierte Sitzreihen wurden aus ihren Verankerungen gerissen. Gepäck und Kleidungsstücke liegen weit verstreut auf der Wiese bei den Gleisen.
Im Feriendorf Fiesch, in dessen unmittelbarer Nähe das Unglück geschah, wurde ein provisorisches Lazaret eingerichtet. «Mittlerweile sind aber alle Verletzten abtransportiert worden», sagt eine Mitarbeiterin des Feriendorfes gegenüber Blick.ch.
Die Verletzten wurden in die Spitäler Brig, Visp und Lausanne gebracht. das Inselspital Bern konnte aufgrund des schlechten Wetters nicht angeflogen werden. (gca)