Aare-Leiche: Es ist definitiv der Rekrut

  • Aktualisiert am 02.01.2012
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BERN – Am Dienstag entdeckten Suchtrupps eine Leiche in der Aare. Jetzt ist klar: Es handelt sich um den vermissten Rekruten.

Bei der am Dienstag gefundenen Leiche handelt es sich um den vermissten 21-jährigen Soldaten. Das rechtsmedizinische Institut der Universität Bern habe die Leiche identifiziert, teilt die Militärjustiz heute mit. Die Untersuchungen zur Todesursache und dem Unfallhergang laufen weiter. Ergebnisse erwartet die Militärjustiz nicht vor Ende Juli.

Abschiedsgottesdienst

Ein Abschiedsgottesdienst für den Verstorbenen findet am Samstag in Malters LU statt. Verteidigungsminister Ueli Maurer und der Kommandant des Heeres, Dominique Andrey, werden daran teilnehmen, sagte Daniel Reist vom VBS auf Anfrage.

Die Kommandos des Lehrverbandes Genie/Rettung gedenken am Freitagmittag mit einer Schweigeminute ihres verstorbenen Kameraden. Die Armee biete den Kameraden des verstorbenen Soldaten weiterhin psychologische Betreuung, sagte Reist weiter.

Badeunfall in der Mittagspause

Der 21-jährige Soldat des Katastrophenhilfe-Bereitschaftsdienst der Armee war am 26. Mai bei Aarwangen BE in der Mittagspause in der Aare mit zwei Kollegen Schwimmen gegangen. Dort geriet er in Schwierigkeiten und konnte nicht mehr ans Ufer gelangen (Blick.ch berichtete). Er trug keine Schwimmweste.

Die Suche nach dem Mann blieb zunächst erfolglos. Erst eine Woche nach dem Unfall fanden zivile und militärische Suchtrupps die Leiche im Aarewasser bei Bannwil BE. Sie entdeckten sie rund 500 Meter unterhalb der Stelle, wo der Mann zum letzten Mal gesehen wurde. (SDA/gca)

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