Erstmals seit 1848 In Bern plätschert der Wein jetzt aus dem Brunnen

BERN - Heute wird der Chasselas vom städtischen Weingut mal etwas anders präsentiert. Er kommt direkt aus dem Rohr des Mosesbrunnens vor dem Berner Münster.

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Es hat etwas von Schlaraffenland, wo einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen sollen. Aus dem Mosesbrunnen vor dem Berner Münster plätschert heute Weisswein. Natürlich ganz sauber: Die Verantwortlichen, darunter die städtische Finanzdirektion und die Betreiber des Cafés Einstein, haben ein Schläuchchen durchs Brunnenrohr geführt.

Hintergrund dieser Aktion: Die Stadt hat ein eigenes Weingut in La Neuveville BE am Bielersee. Damit der Steuerzahler auch einmal etwas vom offiziellen Rebensaft hat, wird der neue Jahrgang auf diese spezielle Art und Weise präsentiert. «Indirekt sind schliesslich alle Bernerinnen und Berner Winzer. Wir möchten ihnen darum ihren Wein näherbringen», sagt FDP-Gemeinderat Alexandre Schmidt (45). 1848 war schon mal Wein aus einem Berner (Spring-)brunnen geflossen. Damals wars eine PR-Aktion der Stadt, um die Parlamentarier zu überzeugen, Bern zur Bundesstadt zu wählen. Was bekanntlich gelang.

Heute Morgen fand ein Testlauf vor den Medien statt. Am Abend ab 17 Uhr gibt es eine öffentliche Weindegustation, wo jedermann sich ein Glas vom Bielersee-Chasselas am Brunnen füllen kann.

Publiziert am 15.03.2016 | Aktualisiert am 15.03.2016
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  • urs  beer aus Gersau
    16.03.2016
    Das gibt es in bastel seit sehr langer Zeit!
    Aber den kann auch genossen werden!!!
  • Walter  Staub , via Facebook 15.03.2016
    Der Tropfen soll derart sauer sein, dass sich nur ein Essig-Fabrikant für das Rinnsal habe erwärmen können.