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Die Waadtländer Gemeinden Crissier, Ecublens und Saint-Sulpice wollen ihren Schülern Gutes tun und schicken sie in die Walliser Berge ins Lager. Doch anstatt sich zu erholen, wird den Kindern übel. Kotzübel.
Ärzte sind ratlos
Kaum kommen sie in der Ferienunterkunft, dem Chalet Alouette in Morgins, an, müssen die Schüler teils bereits am ersten Abend erbrechen und kriegen Fieber. Bis jetzt passierte das bereits mit mehreren Schulklassen, die seit März dort übernachtet haben. Betroffen sind nicht nur die Kinder, auch Lehrer lagen schon flach.
Weshalb diese kollektive Magenverstimmung? Die Walliser Ärzte stehen vor einem Rätsel. Auch eine genaue Diagnose der Krankheit ist ihnen nicht möglich.
Halbe Klasse betroffen
Ein Familienvater berichtet gegenüber der Westschweizer Tageszeitung «Le Matin» von einem Lager, während dem bis zum Ende der Woche die Hälfte der Schüler frühzeitig nach Hause musste.
Dass sich der mysteröse Vorgang bereits mehrmals zugetragen hat, bestätigt der Zuständige für Schulen bei der Gemeinde Ecublens: «Das wird langsam peinlich», sagt Pascale Manzini. «Aber wir wollen keine Panik machen.»
Ganzes Haus desinfiziert
Auf der Suche nach der Ursache für die Krankheit, die normalerweise nach 24 Stunden wieder vorbei ist, wurde das Chalet gründlich durchkämmt, das Erbrochene von Schülern wurde auch untersucht. Resultat? Fehlanzeige. Auch nachdem man das ganze Haus desinfiziert und durchlüftet hatte, gab es weitere Krankheitsfälle. (noo)
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Hier fangen sich die Schüler die rätselhafte Krankheit ein: das Chalet Les Alouettes in Morgins.