Berner Polizeiaktion Die Wohnungs-Belagerung ist beendet

BERN - BE - Aufregung in Bern: Die Polizei hat ein Gebiet im Lorraine-Quartier abgesperrt – weil ein Mann nicht auf den Räumungsbefehl für seine Wohnung reagierte.

  • Publiziert: 17.08.2012
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Am Randweg 11 in Bern habe sich ein Mann in seiner Wohnung verbarrikadiert, hiess es heute Morgen. Ein Leserreporter sagte zu Blick.ch: «Die Situation sieht ziemlich angespannt aus.» Polizei und Sanität seien vor Ort. Die Umgebung wurde abgesperrt.

Irr: «Auf dem Balkon der betroffenen Wohnung sind überall Überwachungskameras installiert», sagte der Augenzeuge. «Die Polizei ist deshalb wohl besonders vorsichtig.»

Das Aufgebot war bereits kurz nach 7.45 Uhr ausgerückt. Wie das Foto eines Leserreporters zeigt, wurde auch die Sondereinheit Enzian zum Einsatz im Lorraine-Quartier bestellt.

Bis zum späteren Nachmittag konnte die Situation schliesslich geklärt werden. Es zeigte sich, dass der Mann gesundheitliche Probleme hatte. Er wurde ins Spital gebracht.

Die Kantonspolizei erklärte, dass die Wohnung hätte geräumt werden sollen. Der im ersten Stock wohnhafte Mann war nicht bewaffnet. Er hatte jedoch nicht auf die Fragen der Polizei reagiert. Die «angetroffene Situation» sei den Beamten deshalb verdächtig vorgekommen. (noo/eha/mcb)

 

Beliebteste Kommentare

  • Martin  Müller , Regensdorf , via Facebook
    Wieso Irrer? Man weiss noch gar nicht wer sich verschanzt. Vieleicht ist es ein verzweifelter Mensch, denn die Behörden fertig gemacht haben, wie es immer häufiger vorkommt!
  • janine  müller , bern
    Ich halte das nicht für irre wen man auf die strasse gesetzt wird, sich zu weigern! Unser staat zahlt ja sonst jeden sch.. Sollen sie doch auch die miete dieser person übernehmen.

Alle Kommentare (17)

  • Christa  Geering , Thalwil
    Natürlich ist das der falsche Weg, nur wer schützt eigentlich die Mieter vor der Mutwilligkeit der Vermieter? Mein Sohn und ich erleben gerade so eine-weil ich mich nicht vom Vermieter erpressen lasse, hat mir dieser nun wegen Eigenbedard nicht vorhanden gekündigt. Denn nur dank des "Eigenbedarfs", ist es überhaupt möglich mir zu kündigen; ich zahle die Miete pünktlich etc., und besonders ist dabei, dass nach einem abgeschlossenen Schlichtungsverfahre, erst DREI Jahre nach Abschluss dessen, wieder neugekündigt erden - ist noch nicht einmal zwei Jahre her! Da kann einem schon die "nackte" Wut packen, denn schliesslich steht niemand gerne ohne Zuhase da und genau das wird uns am 1. Oktober 12 passieren!

    Ch. G. Thalwil
    • Dimitri  Meier
      Natürlich darf Ihnen der Vermieter jederzeit unter der angemessenen Frist kündigen. Sie haben diese Möglichkeit auch, da es sich, so wie ich annehme, um einen normalen Mietvertrag handelt.
      Ich verstehe nicht, wie sich Mieter ich bin übrigens auch Mieter das Recht nehmen, gegen eine Kündigung eine Erstreckung und weiss ich nicht was zu erkämpfen. Sie sollten Ihre Bemühungen darin stecken, sich ein neues Zuahause zu suchen. Und wenn Sie bisher immer die Miete bezahlt und Sorge zum Eigenheim des Vermieters gehalten haben, sollte Ihnen das auch gelingen.
      • 17.08.2012
      • als Kommentar auf Christa  Geering , Thalwil
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  • Tom  Büttiker
    Sensationsjournalismus MUSS solche Schlagwörter benützen, damits Aufmerksamkeit erregt und die Leser zu den mannigfaltigsten Kommentaren ermutigen. Herrlich, wie es dann jeder besser zu wissen meint! Der Bewohner da ist so oder so ein armer Kerl. Wenn ers nicht vorher schon war, JETZT ist ers!
    • 17.08.2012
    • 67
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  • Sergio  Huber , Bern
    Eigentlich sollte man meinen bei einem solchen Grosseinsatz der Polizei, Ambulanz, Feuerwehr und all die Medien SRG, Blick, Tele Bern usw. könne man nicht ans Ort des Geschehen vordringen. Weit gefehlt, Leute die wirklich dort hin müssen werden aufgehalten, aber man kommt über die Aareseite bis ans besagte Haus. Was soll das liebe Enzian???
    Es wird sich um ein Drogensüchtigen handeln, der seine Wohnung nicht räumen will. Bis vor kurzem wusste man nicht mal ob der Bewohner überhaupt in der Wohnung ist. Ich nenne das Hysterie. Hoffe aber es geht unbluttig zu Ende....
  •   Sascha Mayer , Thurgau
    Dies wird noch etliche Male so kommen, so viele ausgesteuerte alleinlebende familienväter denen das liebste noch genommen wird Kinder usw .
    Da werden noch neue Statistiken auftauchen.
  • Urs  Schweizer , Aarau
    Es gibt keine Rechtfertigung, sich zu verschanzen und gegen die nur ihren Job ausführenden Polizisten Gewalt anzuwenden! Leider kommt es aber in der heutigen Zeit immer mehr vor, dass Personen austicken. Es gibt ja genug unrühmliche Beispiele....
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