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Seit dem 27. Juli untersuchen Spezialisten die beschlagnahmte Motorjacht eines 74-jährigen Mannes. Der Unternehmer wird verdächtigt, für den grausamen Tod von Angela A. (24) verantwortlich zu sein. Sie verblutete in den Armen ihres Freundes, weil ihr die Schiffsschraube die Beine abgerissen hatte.
Doch bisher blieb die Spurensuche am Boot erfolglos. Der Verdächtige befindet sich noch immer auf freiem Fuss. Dass die Suche so lange dauert, sei nichts Ungewöhnliches, erklärt Vincent Castella vom Gerichtsmedizinischen Institut Lausanne dem «Le Matin».
Jeden Quadratzentimeter mit Wattestäbchen abtupfen
«Die Spezialisten müssen jeden Quadratzentimeter des Bootes mit Wattestäbchen untersuchen.» Falls man beim ersten Mal keine Spuren finde, müsse man von Neuem beginnen.
«Es ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich», sagt Castella. Irgendeine Spur bleibe immer haften. Ob Hautpartikel, Körperflüssigkeiten oder abgeblätterte Farbe. Das Problem: Ein einziger Gen-Test kostet rund 500 Franken. Deshalb müssen die Fahnder sehr exakt arbeiten. (gca)