Die längste Baustelle zieht ab: Bern hat jetzt AUS-gebaut

In Rekordzeit wurde das Berner Stadtzentrum umgepflügt. Nun nutzt die Stadt die letzten Tram-freien Tage für ein grosses Fest.

  • Publiziert: , Aktualisiert:
play Abzug: Die längste Berner Baustelle seit Jahrzehnten hat ihren Zweck erfüllt.
Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
[x]
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
[x]

Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Selbst die Bauarbeiter reiben sich die Augen. Jetzt, nachdem die letzten Gerüste und Provisorien abgetragen werden, erkennt man erstmals Markt- und Spitalgasse in ihrer ganzen neuen Frische. Harmonischer und heller scheint sie, der Flickenteppich von vorher ist verschwunden.

150 000 Arbeitsstunden, mehrere Hundert Meter neue Leitungen und 135 000 Pflastersteine waren dafür nötig. «In fünf Monaten war das nur zu schaffen, weil alle Beteiligten einen super Job gemacht haben», sagt Baudirektorin Ursula Wyss. Der Kredit von 9,7 Millionen sei auch eingehalten worden.

Auf dem Pflaster steppt der Bär

Nun sind die lauten Zeiten vorbei. Bereits nächste Woche schickt Bernmobil-Chef René Schmied wieder die Trams auf die Piste. «Wir sind alle sehr gespannt auf das Fahrgefühl. Es wird auf jeden Fall anders als vorher.»

Ab Sonntag in einer Woche herrscht dann wieder Regelbetrieb – das wird mit einem «Pflaschterfest» am Samstag vorher gefeiert. Der letzte tramlose Tag macht es möglich, erstmals ein Fest quer durch die Innenstadt zu führen.

Noch mehr Events gefordert

Ab 10 Uhr werden 60 Stände, Bühnen und Spielecken die Spital- und Marktgasse bedecken. Für Sven Gubler von der Ladenvereinigung BernCity soll das erst der Anfang zu mehr Events in Bern sein.

«Die Baustelle und das Wetter sorgten für Umsatzrückgänge bis zu 80 Prozent. Jetzt brauchen wir Magnete, um die Leute in die Stadt zurückzuholen», sagt Gubler. Schliesslich sei die Stadt jetzt so schön, «da macht Shopping doch noch mehr Spass.» 

Top 3

1 Jetzt spricht der Waffen-Narr von Unterseen «Ich will meine Waffen zurück!»bullet
2 Razzia bei Unternehmer in Untersee BE Polizei stellt 2000 Waffen sicherbullet
3 Berner Museum gibt Statue zurück Ekeko ist wieder daheimbullet

Schweiz