Nur wenig Arbeitslose Mit diesen Jobs hat man die besten Aussichten

BERN - Nur 0,8 Prozent der Neu-Lehrer haben ein Jahr nach Abschluss ihrer Ausbildung keinen Job. Und auch arbeitslose Mediziner gibt es kaum.

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Nirgends ist es für Hochschulabsolventen derzeit einfacher, eine Stelle zu finden, als im Klassenzimmer, schreibt die «Schweiz am Sonntag» heute. Eine Befragung des Bundes von über 31'000 Hochschulabsolventen hat gezeigt, dass nur 0,8 Prozent der Neu-Lehrer ein Jahr nach Abschluss ihrer Ausbildung ohne feste Stelle dastehen. Die Quote dürfte in Zukunft sogar noch weiter sinken. In den nächsten 10 bis 15 Jahren werden Zehntausende Lehrer pensioniert.

Mehr Mühe einen Job zu finden, haben hingegen Absolventen einer Universität (4,6 Prozent) oder Fachhochschule (3,9).

Unterschiede bei den Unis

Bemerkenswert sind die Unterschiede derweil zwischen den Universitäten, schreibt die «Schweiz am Sonntag». Absolventen der HSG St. Gallen oder ETH Zürich hätten weniger Mühe auf dem Arbeitsmarkt als jene der Universität Lugano oder Genf.  «Das hat nichts mit der Qualität der Ausbildung zu tun», sagt Michael Hengartner, Rektor der Universität Zürich zur Zeitung. Entscheidend sei die Fachrichtung.

Tatsächlich zeigen sich hier deutliche Unterschiede. Arbeitslose Mediziner (0,4 Prozent) gibt es kaum. Grössere Probleme, schnell eine Stelle zu finden, haben hingegen Jus-Studenten (4,7) oder Sozial- und Geisteswissenschafter (6,3). (stj)

Publiziert am 06.11.2016 | Aktualisiert am 01.12.2016
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13 Kommentare
  • Pascal  Meister , via Facebook 06.11.2016
    Wieso studieren denn so viele irgendwelche Geisteswissenschaften? Oder auch Sprachen wie Englisch, dafür gibts kaum mehr Bedarf, weil es genügend Muttersprachler zur Verfügung hat. Schade sind technische Studiengänge relativ wenig beliebt, da gibts nämlich wirklich Nachfrage...
  • Erika  Ruf , via Facebook 06.11.2016
    Islamisten drohen bis zu 3 Jahre Gefängnis. Ist es nicht eher so, dass die Islamisten bis zu 3 Jahren Gefängnis riskieren?
  • Noldi  Schwarz 06.11.2016
    ... und wo ist der Mehrwert für unser Land? Lehrer und Ärzte machen zwar ihre Arbeit, aber sie werden von den einfachen Steuerzahlern finanziert. Also ein Nullsummenspiel. Sie tragen 0 Franken zum Bruttosozialprodukt bei. Oder, wenn alle Lehrer und Ärzte wären, wer würde dann noch Strassen bauen, Klos reparieren, Kühe melken, Gemüse auffüllen, Häuser bauen, Güter für den Export erarbeiten?
  • Leo  Schürch 06.11.2016
    Und wieviele der Neu-LehrerInnen haben von ihrem Job bereits nach wenigen Jahren genug und wollen sich beruflich neu orientieren? Da stimmt doch im Umfeld Schule heute einiges nicht (mehr). Nebenbei, habe selber rund vierzig Jahre unterrichtet ...
  • Ernst  Baumann 06.11.2016
    Könnte vielleicht auch eine Erklärung sein dass der Lehrerberuf an Attraktivität verloren hat durch die Bürokratisierung, die Eltern welche lieber die Lehrer kritisieren anstelle ihren Schützlingen auf die Finger zu schauen und die Tatsache das sich in Parallelgesellschaften kein fordender und fördernder Unterricht mehr möglich ist? Alles Themen welche während der Ausbildung keinen Stellenwert haben.