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«Das war mein Ziel heute Morgen: Mich für den Zusammenhalt des Landes einzusetzen.» Das waren um 10.05 Uhr die ersten Worte des soeben mit 129 Stimmen im 4. Durchgang gewählten neuen Bundesrats Didier Burkhalter. «Ich hatte mir eine würdevolle Wahl gewünscht.» Und die hat er bekommen.
Didier Burkhalter hats also geschafft. Die FDP setzte nach dem 3. Wahlgang auf Nummer sicher. Und machte genau das, was die SVP gefürchtet hatte: Sie zog ihren Rechtsaussen, den Favoriten der SVP, zurück.
Damit war die Wahl gelaufen. Denn letztlich sprach zuwenig für den CVP-Sprengkandidaten Urs Schwaller. Auch wenn er einen Achtungserfolg verbuchte, mit 106 Stimmen. Der Anspruch der CVP auf einen zweiten Bundesratssitz war für die Wahl heute zu wenig ausgewiesen.
Polit-Experte Iwan Rickenbacher sagte auf SF1: «Viele Parlamentarier hatten von den Kampfwahlen der letzten Jahre genug. Sie wollten eine würdevolle Bundesratswal. Ohne Päckli. Ohne Spielchen im Dunklen.»
So kams heute denn auch. Zwar: Die Wahl war im Vorfeld äusserst spannend – und trotzdem ist die grosse Überraschung ausgeblieben.
Die FDP und die Romandie wirds freuen: Mit Burkhalter ist ein echter Romand Nachfolger von Pascal geworden.
Didier Burkhalter heisst der neue Bundesrat. Schauen Sie sich seine Vereidigung an – und schreiben Sie uns Ihre Meinung (unten)!
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