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Auf 150‘000 Fans, davon 60000 Holländer schätzen die Euro-Organisatoren die Menschenmenge in den Berner Gassen und auf den Plätzen. Die Fete blieb aber laut Polizei immer friedlich – von wenigen kleineren Vergehen abgesehen.
Nach dem Schlusspfiff zischte vom Bundesplatz eine Feuerwerks- Rakete in den Himmel. Einige Personen brannten ein bengalisches Feuer ab. Die Menschenmasse, die nach Spielende aus den drei Public-Viewing-Arenen drängte, sammelten sich auf dem zentral gelegenen Bärenplatz. Dort gab es praktisch kein Durchkommen mehr.
Die grosse Holländer-Party hatte aber schon vor dem Spiel begonnen: Zu Tausenden waren sie nach Bern gekommen. Diejenigen, die ein Matchticket hatten wurden im traditionellen Umzug Richtung Stade de Suisse begleitet. Orange, so weit das Auge reichte.
Die Menge beeindruckte auch den Berner Stadtpräsidenten: «Wir sind nun an der Grenze dessen, was eine Stadt in dieser Grösse verkraften kann», sagte Alexander Tschäppät. Bern zählt gegen 130000 Einwohnerinnen und Einwohner.
Sieg für die Fairness in Zürich
Unentschieden im Letzigrund, Sieg für die Fairness bei den Fans: Dies die Bilanz nach dem 1:1 zwischen Rumänien und Italien im Zürcher Letzigrund. Gemäss einem Polizeisprecher kam es weder vor noch nach dem Spiel zu nennenswerten Zwischenfällen.
Auch am Zürichsee war am Freitagabend eine grosse Menge von Euro-Begeisterten unterwegs: Gegen 100000 feierten entlang der Fanmeile. 43000 Zuschauer verfolgten das Spiel zwischen Holland und Frankreich in der Fanzone, die von ORF-Reportern als «schönste aller Host Cities» bezeichnet wurde. Total besuchten in der ersten Woche rund 325000 Menschen das offizielle Public Viewing. (fk/SDA)