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Da hat sich der CVP-Präsident bös in die Nesseln gesetzt: Seine Forderung, künftig keine neuen Friedhöfe für Muslime oder Juden zu genehmigen (im BLICK), brachten Christophe Darbellay massive Proteste ein: «Ich erhielt in kürzester Zeit massenhaft erboste Mails», gibt er zu. Jetzt bereut er seine Aussagen im Lokal-TV «Tele M1».
Was hat Darbellay genau zur Friedhofsfrage gesagt? Hier der Ausschnitt aus der Diskussion:
Darbellay: «In Zukunft, das muss ich sagen: Keine Ausnahmen mehr schaffen!»
Moderator: «Auch nicht für jüdische Friedhöfe?»
Darbellay: «Die, die es gibt, soll man behalten. Aber in Zukunft sollte man keine separaten für Muslime machen.»
Moderator: «Für keine Religion?»
Darbellay: «Nein. (...) Es gibt so viele neue Sekten und spirituelle Bewegungen. Wenn man für jede ein Sonderzügli fahren will, geht das nicht mehr.»
Und was will Darbellay damit gemeint haben? «Es ging mir ums Prinzip: Wir gehören alle zur gleichen Schweizer Gemeinschaft», erklärt der Parteipräsident. Davon solle es möglichst wenige Ausnahmen geben. «Aber das kann man nicht in 15 Sekunden erklären», entschuldigt er sich.
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Reden, dann denken? Christophe Darbellay. (Karl-Heinz Hug)