Schläger-Depp verletzt Polizistin Dann müssen ihm die Beamten auch noch helfen

  • Publiziert: 01.10.2012

BERN - Ein junger Mann hat nach einer durchzechten Nacht in Bern den Sicherheitsmann eines Clubs und eine Polizistin verletzt. Später musste ihm eine Streife obendrauf noch zu Hilfe eilen.

Ein Partygänger beschimpfte gestern am frühen Morgen das Sicherheitspersonal eines Clubs an der Stauffacherstrasse in Bern. Dann wurde der junge Mann gewalttätig und verletzte einen der Sicherheitsangestellten.

Als die herbeigerufenen Polizisten eintrafen, beschimpfte der Wildgewordene auch diese und bedrohte sie. Der Mann widersetze sich einer Kontrolle vehement, konnte schliesslich aber in Handschellen gelegt werden.

Die Beamten brachten ihn daraufhin nach Hause. Arme Polizisten: Zum Dank drehte der Mann erneut durch und verletzte eine Uniformierte im Gesicht. Die Frau musste sich im Spital verarzten lassen.

Kurze Zeit später musste die Polizei wegen desselben Mannes erneut ausrücken. Diesmal musste sie ihm zu Hilfe eilen: Ein Unbekannter hatte ihm Pfefferspray ins Gesicht gesprüht.

Trotz der üblen Vorgeschichte machten die Beamten ihren Job, brachten den Mann auf eine Polizeiwache und leisteten ihm erste Hilfe.

Ein Atemlufttest ergab: Der Schläger hatte über 1,5 Promille intus. Ein Drogenschnelltest zeigte ausserdem einen positiven THC-Wert an. Der Mann muss mit einer Anzeige rechnen. (noo)

Beliebteste Kommentare

  • Thomas  Minder
    Wieso wurde denn dieser Chaot nicht eingesperrt? Zweimal ausrücken, das wird wieder eine Menge gekostet haben. Kann man diese Lümmel nicht mehr richtig fixieren und festhalten? Wäre für mich jedenfalls kein Problem.
  • Rolf  Wittwer
    "Partygänger" wird selbst ein sich einem wilden Tier ähnlich benehmendes Individuum, liebkosend und "nett" bezeichnet.
    Verharmlosen und politisch korrektes Anpassen bestimmen den heutigen 24-Stunden-Alltag.
    In jeder Beziehung.

Alle Kommentare (8)

  • Levis  Methin
    Wieso wurde der Man nicht in eine Ausnüchterungszelle gesteckt? Dies hätte durchaus in den legitimen Möglichkeiten der Polizei gelegen. Arme Polizistin, mein Mitgefühl, aber der Fehler liegt eindeutig bei der Dienststelle die nicht angemessen reagiert hat.
    • 01.10.2012
    • 40
    • 3
  • Martin  Schneider , St. Gallen
    "Die Beamten brachten ihn daraufhin nach Hause." Gratis Taxi oder was? Unglaublich, einfach nur unglaublich...
  • Daniel  Huber
    Lässt die Beizen nachts noch länger offen, dann geht die Arbeit den Sicherheitskräften sicher nie aus.
  • Hans >Peter  Läuchli , Vellerat
    Kein Wunder verliert die arme Polizei an respekt wenn so einer wieder laufen gelassen wird. Schade, so sollte es eben nicht sein.
    • Michael  Beeler
      Da kann doch die Polizei nichts dafür, so will es unser lächerliches Gesetz... Leider...
      • 01.10.2012
      • als Kommentar auf Hans >Peter  Läuchli , Vellerat
      • 53
      • 5
  • Daniel  Burkhart , Gampelen
    Hoffentlich haben sich die Polizisten für die Schläge bedankt sonst haben sie noch ein Verfahren am Hals
Seite 1 2 »
Seitenanfang

Top 3

1 Neues Problem in den Läden Kunden kaufen Alkohol für Kidsbullet
2 Frust vor dem «Eidgenössischen» Schwingfreunde sauer wegen Ticket-Stressbullet
3 Zu viel Arbeit Berner Polizei schliesst Wachenbullet

Schweiz