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Es ist das sattsam bekannte Bild bei Spitzenspielen im Schweizer Fussball: Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot von mehreren hundert Beamten im Einsatz. Und trotzdem gerieten vor allem im Bahnhof Bern die Fangruppen der beiden Mannschaften FC Sion und YB aneinander. Chaos ist die Folge.
Bereits vor dem Spiel hatten sich die Sittener Fans im Bahnhof versammelt und diesen dabei praktisch lahmgelegt. In der Folge lieferten sie sich Scharmützel mit den gegnerischen Anhängern. Dabei sei es zu Sachbeschädigungen, massiven Verunreinigungen und Behinderungen der übrigen Reisenden gekommen, hiess es.
Schlägereien, Gummischrot, Verletzte
Trotz separater Fan-Routen zum Stadion kam es auch in der Innenstadt zu Auseinandersetzungen. Dabei wurden unter anderem ein Bus, ein Wartehäuschen und mehrere Autos beschädigt. Sechs Personen mussten leicht verletzt ins Spital gebracht werden.
Nach dem Spiel kam es im Bahnhof zu weiteren Schlägereien zwischen den beiden Fangruppen. Die Polizei setzte Gummischrot ein, um die rund 40 Anhänger beider Seiten auseinander zu halten. Weitere vier Personen wurden verletzt.
Wegen Gewalt gegen Beamte, Sachbeschädigungen oder Mitführen illegaler Feuerwerkskörper nahm die Polizei vor dem Spiel rund 40 und nach dem Spiel rund 20 Personen vorübergehend fest. Mehrere Personen würden angezeigt, hiess es. Die Sittener Fans waren mit 110 Bussen und mehreren Extra-Zügen aus dem Wallis angereist. (SDA/snx)