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(Grafik: Blick.ch / hmh)
Der Hype reisst nicht ab – im Gegenteil: In Genf, Bern und Zürich haben die ersten Botellones stattgefunden. Die Teilnehmer sind begeistert und wollen sie unbedingt fortführen.
Nun mobilisieren Jugendliche auch in anderen Schweizer Städten zum Kampftrinken. Via Facebook wird quer durch die Schweiz – von Bellinzona bis nach Solothurn und von Wil bis nach Martigny – zu Botellones aufgerufen.
Repression oder Toleranz?
Somit sind die Stadtregierungen landauf landab gefordert, dem Phänomen Botellón zu begegnen. Das tun sie auf unterschiedliche Art und Weise. Die Diskussion um Verbote und Gegenmassnahmen ist seit einigen Wochen in vollem Gange.
Zürich, Bern und Lausanne reagierten bis jetzt eher ablehnend und repressiv, nur Genf tolerierte die Feier.
Der erste Zürcher Botellón begann zwar zunächst friedlich, wurde jedoch von einem Gummischroteinsatz und vielen Scherben überschattet. Polizeivorsteherin Esther Maurer hatte im Vorfeld die Teilnehmer von Botellónes als «im Hirn oben krank» bezeichnet.
Auf Facebook wurden auch noch weitere Gruppen mit dem Thema Botellón gegründet, wie z.B. «Züri Bottelón Nr. 1 – ich war dabei!» oder «Contre linterdiction du Botellon!» (Gegen Botellon-Verbote).
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Zürcher Botellónisten mit Soundanlage und Kühlbox im Gepäck. (Blick.ch)
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