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Ein lautes «Aaaua» hallt durch den alten Bärengraben. Stapi Alexander Tschäppät (59) wollte die Bärenbabys gerade mit Rüebli füttern, als das Weibchen nicht das Rüebli, sondern Tschäppäts Finger erwischte.
«Es ist halb so schlimm», sagt Tschäppät. «Es fühlt sich an, wie wenn eine Katze zubeisst.»
Medwedews Geschenk hat Biss
Die Bären sind ein Geschenk des russischen Staatspräsidenten Dmitri Medwedew, der nächste Woche für zwei Tage auf Staatsbesuch in der Schweiz sein wird.
Der letzte Bär im Bärengraben ist im April gestorben. Seither steht der Bärengraben leer. Ende Oktober wird der neue Bärenpark an der Aare eröffnet. Dort soll dann das Bärenpaar des Tierparks Dählhölzli, Finn und Björk, einziehen. (ehi)
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Zwei Rüebli – und zehn Finger: Tschäppät bei den Bären. (Markus Ehinger)