Das warme Herbstwetter sorgt bei Berns Marroni-Verkäufer für leere Kassen. Nicht so in Zürich.
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Hat genug von der Herbstsonne: Valerio Vaglietti hofft auf Winterwetter
Genau von so einem Herbst hatte Valerio Vaglietti geträumt. In seinen Albträumen. Gegenüber Energy Bern sagt der Marroniverkäufer vom Zytglogge: «Es war ein mühsamer Anfang. Dann war es eine Woche besser, aber jetzt ist es stark zurückgegangen.» Patrizia Strazini vom Marronistand am Waisenhausplatz doppelt nach: «Wir sollten eigentlich besser Glace verkaufen.» Sie habe gerade mal halb so viel abgesetzt wie sonst.
Auch heute stiegen die Temperaturen wieder gegen 20 Grad. Ein lauer Morgen, ein warmer Herbsttag und ein strahlender Abend: Was die Berner derzeit an der Front feiern, sorgt bei den Marroniständen für rote Köpfe und rote Zahlen. Allerdings nicht überall.
Am Samstag wirds kalt
In Zürich vermelden die Verkäufer die gleichen Umsätze wie immer. Wieso, kann sich keiner erklären. Dabei wäre der Herbst wichtig, denn wenns im Winter zu kalt ist, «kaufen die Leute auch nicht», sagt Erich Kernen vom Marronistand am Bärenplatz. Übrigens: Die ideale Marroni-Temperatur liegt bei bis zu fünf Grad.
«Da ist Rettung in Sicht», sagt Roger Perret von Meteonews. «Die hohen Temperaturen sind bald vorbei. Ab Samstag wirds noch 5 bis 7 Grad. Nächste Woche könnte sogar der erste Schnee kommen.»
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