Wachstum Bern ist weiblich – Männer holen auf

BERN - Zum siebten Mal in Folge ist Bern gewachsen. Noch immer sind mehr als die Hälfte Frauen.

  • Publiziert: 03.05.2012
  • Von Markus Ehinger
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Berner Innenstadt: Hier leben mehr Männer als Frauen.

(swiss-image.ch/Terence du Fresne)

Bern hat die höchste Lebensqualität der Welt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Beratungsunternehmens ECA International (Blick am Abend berichtete). Kein Wunder, dass die Bevölkerung in der Bundesstadt Jahr für Jahr zunimmt.

Ende 2011 lebten 133'656 Menschen in Bern (70'049 Frauen und 63'607 Männer). Das entspricht gegenüber 2010 einem Zuwachs von 1954 Personen (+1,5 Prozent). Bei diesem siebten Wachstum in Folge handelt es sich um das grösste seit 1961, wie die Berner Statistikdienste heute mitteilten.

Mit 52,4 Prozent sind mehr als die Hälfte der Bevölkerung Frauen. Aber die Männer holen auf: Im letzten Jahr fiel der Zuwachs bei den Männern um 0,6 Prozent höher aus als jener bei den Frauen. Ihr Anteil ist 2011 sogar um 0,2 Prozent gesunken.

Innenstadt ist Männerdomäne

In fünf von sechs Stadtteilen leben mehr Frauen als Männer. Eine Ausnahme bildet die Innere Stadt, wo 1775 Frauen 2149 Männern gegenüberstehen. Mit einem Frauenanteil von 54,4 Prozent ist Kirchenfeld-Schosshalde der weiblichste aller Stadtteile. Dort ist der Ausländeranteil mit 15,4 Prozent am kleinsten.

Am gefragtesten ist der Stadtteil Bümpliz-Oberbottigen. Knapp jeder vierte Berner wohnt im Westen. Gleichzeitig ist der Ausländeranteil hier mit 31,2 Prozent am grössten.Auf Platz zwei steht das Quartier Mattenhof-Weis­senbühl (21,9 Prozent), gefolgt von Breitenrain-Lorraine (18,5 Prozent), Kirchenfeld-Schosshalde (18,1 Prozent), Länggasse-Felsenau (13,9 Prozent) und der Inneren Stadt (2,9 Prozent).

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