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Die «Ghüdersammelstellen» in der Stadt Bern werden zum Problem. Neben den bereits bestehenden Belastungen durch den zusätzlichen Verkehr und den Lärm ausserhalb der bewilligten Entsorgungszeiten herrscht rings um die Sammelstellen oft eine Sauerei. Es stinkt zum Himmel.
Blick.ch-Leser R. B.* aus Bethlehem ärgert sich: «Wir wollen hier doch keine Verhältnisse wie in Napoli.» B. weiss genau, dass nicht die Stadt die Schuld an den üblen Zuständen hat. Die Benutzer verlieren langsam den Respekt. «Die Behälter waren nicht voll, als ich die Fotos machte. Ich konnte meinen Kehricht problemlos entsorgen. Die Leute sind zu faul oder haben keine Erziehung. Mir tun die Kehrichtmänner leid, die noch mehr zu tun haben.»
Auch für die Tiefbaudirektion der Stadt Bern ist die Situation sehr unbefriedigend. Im Laufe des letzten Jahres haben sich die Probleme akzentuiert und Gemeinderätin Regula Rytz besuchte eine Quartierversammlung in Bern West, die sich mit dem Thema befasste.
«Wir haben das Problem erkannt und suchen mit allen Quartierkommissionen Lösungen», sagt Stefan Schwarz, Generalsekretär der Tiefbaudirektion, «denn betroffen sind Sammelstellen auf dem ganzen Stadtgebiet».