Antonija Viscek (64) aus Gerlafingen SO gewinnt bei «Happy Day» eine Million «Jetzt kann ich wieder zum Coiffeur!»

GERLAFINGEN SO - Sie war in der SRF-Pannen-Sendung «Happy Day» am Samstagabend beinahe eine Randnotiz. Doch Antonija Viscek (64) aus Gerlafingen hat dank ihrem Loskauf tatsächlich eine Million Franken gewonnen! Wie es ihr und ihrem Mann (59) geht und was sie mit dem Geld machen, haben sie BLICK vor der Geldübergabe erzählt.

SRF-Sendung «Happy Day»: Antonija Viscek (64) gewinnt eine Million SFr play
Sie haben die Million gewonnen: Antonija Viscek (64) und ihr Ehemann Franc (59) aus Gerlafingen SO. Ralph Donghi

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Sie ist bei der samstäglichen SRF-Sendung «Happy Day», die einige Pannen und einen umstrittenen Blackface-Witz hatte, beinahe untergegangen: Die Millionen-Gewinnerin Antonija Viscek (64) aus Gerlafingen SO. «Ach, das macht mir gar nichts aus», grinst die pensionierte Übersetzerin, die BLICK am Sonntagmorgen besuchen durfte. «Der Rummel ist trotzdem sehr gross.»

Schon kurz nachdem in der Sendung am Drehrad ihr Name auftauchte, bekam Antonija Viscek die ersten Reaktionen. «Wir kamen gar nicht richtig dazu, den Champagner zu trinken. Wir haben erst später bis um 3 Uhr nachts gegügelet», sagt ihr Ehemann Franc (59), ein Maschinentechniker. Alle wollten gratulieren. Die beiden erwachsenen Kinder (40 und 44) des seit 21 Jahren verheirateten slowenisch-schweizerischen Paares. Ihr Enkel (8). Freunde. Bekannte. Und auch der direkte Nachbar, dem vor Kurzem acht Kuhglocken geklaut wurden und über den BLICK auch berichtet hatte. «Jetzt können wir ihm ja eine schöne Glocke schenken», sagt Antonija Viscek und lacht.

«Wir hatten eine sehr harte Zeit»

Lachen konnte die 64-Jährige in letzter Zeit gar nicht. Denn: Im Januar dieses Jahres verstarb ihr Schwager und im März auch noch ihre Mutter. «Wir hatten eine sehr harte Zeit», so Antonija Viscek. Auch finanziell seien sie und ihr Mann bis zu diesem «Happy Day»-Gewinn nicht auf Rosen gebettet gewesen. «Ich sage es offen: Wir haben Hypothek- und Steuer-Schulden. Und sind jetzt sooo froh, dass wir diese Million gewonnen haben! Dabei kaufen wir gar nicht viele Lose.»

Vom gewonnenen Geld will das Ehepaar seine Schulden abzahlen, sich einen «normalen» Mercedes kaufen und das alte Häuschen renovieren. «Wir wollen aber nichts überstürzen», sagt Franc Viscek, der am Montag «wieder ganz normal zur Arbeit» geht. «Nicht, dass wir schon bald wieder kein Geld mehr haben», grinst er. Einen Wunsch jedoch will sich seine Frau schon bald ermöglichen: «Ich bin sicher über ein halbes Jahr nicht mehr zum Coiffeur gegangen», so Antonija Viscek. «Jetzt kann es mir endlich, endlich wieder leisten.»

Wie das Ehepaar reagiert hat, als Röbi Koller (58) die eine Million Franken überbracht hat, sehen Sie in der nächsten «Happy Day»-SRF-Sendung vom 10. Dezember 2016.

Publiziert am 17.10.2016 | Aktualisiert am 18.10.2016
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6 Kommentare
  • Gustav  Broennimann , via Facebook 17.10.2016
    Ich könnte auch ohne eine Million zum Coiffeur aber ich gehe seit Jahren nicht mehr hin. Wir schnipseln immer im privaten Kreis was an den Haaren rum und es sieht immer gut aus. All das Geld welches man spart ist weit weg der einen Million.
  • peter  schneiter 17.10.2016
    Herzliche Gratulation zur Million, (die nach Auszahlung und Steuerabzug leider keine mehr ist) aber doch noch ein schöner Batzen. Tipp: Werft alle Sogenannten Bettelbriefe ungelesen weg, schaltet das Telefon eine zeitlang ab, denn jetzt sind die Geldhaie aktiv. Beantragt bei Swiccom eine Geheimnummer, vergesst was euch an Traumrenditen angeboten wird. Dann lebt ihr einfach normal weiter. Einen Mercedes gönne ich euch auch.
  • Armin  Bruesch aus Thusis
    17.10.2016
    "Herzliche Gratulation": Bitte lasst euch nicht von sogenannten Finanzexperten einlullen, denn die meinen es nicht ehrlich mit euch! Und noch etwas: Jetzt wissen viele , dass ihr Geld habt - Vorsicht jetzt wollen alle eure Freunde sein! "Alles gute!"
  • Sascha  Bolliger aus Tuggen
    17.10.2016
    Sehr schön, wie auch Denis schreibt - die Richtigen haben gewonnen, mag es ihnen gönnen. Weiterhin viel Glück und Gesundheit.
  • Marion  Jost aus Schönenwerd
    17.10.2016
    Nicht falsch verstehen, aber Steuerschulden? Die werden ja nach Einkommen berechnet und jeder der mit seinem Geld etwas haushalten kann, legt was für die Steuern zur Seite...... aber schön geben sie auch anderen etwas ab....