Tödlicher Leichtsinn Amerikanerin stirbt in Bahntunnel bei Interlaken

DÄRLIGEN - BE - Vier Touristen sind gestern Nachmittag in einen Bahntunnel bei Därligen gelaufen. Eine 23-jährige Amerikanerin bezahlte mit ihrem Leben.

  • Publiziert: 09.07.2012

Der Unfall passierte gestern um etwa 14.40 Uhr. Gemäss aktuellen Erkenntnissen war die 23-jährige Frau gemeinsam mit drei Männern zu Fuss von Interlaken in Richtung Därligen unterwegs, als die Touristen den Weg durch den Bahntunnel wählten. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich von Interlaken her ein Zug.

Obwohl der Lokführer sofort die Notbremsung einleitete, wurde die junge Frau auf den Geleisen vom Zug erfasst. Dabei erlitt sie tödliche Verletzungen. Die drei Begleitpersonen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt.

Beim Opfer handelt es sich um eine amerikanische Staatsangehörige. Zur Betreuung aller Beteiligten wurde ein Careteam beigezogen. Die betreffende Bahnstrecke blieb während mehrerer Stunden gesperrt.

Beliebteste Kommentare

  • Martin  Felber , Buochs
    Bei den Amerikaner muss man alles mit Verbotstafeln anschreiben! Durchgang für Personen und Tiere verboten!
  • Heinz  Muenger
    Obwohl es sehr tragisch ist, setzt sich hier wieder mal die "Dummheit" aller Beteiligten durch. Wie kann man durch einen Bahntunnel wandern, das noch auf den Geleisen. Ich könnte es vielleicht noch nachvollziehen, wenn am Tunnelrand sich eine Art "Gehsteig" befinden würde, wo man bei der Durchfahrt eines Zuges damit nie in Kontakt käme, aber auch dann...

Alle Kommentare (16)

  • André  Rüttimann , Zug
    Auch in den USA läuft niemand einfach so in einen Bahntunnel.....wo bleibt den hier der gesunde Menschenverstand?
    • 10.07.2012
    • 11
    • 0
  • Rene  Grunder , Bern
    Naja, die Amis haben halt fast keine Eisenbahnen, und wenn, dann kommt dort alle 10 Stunden eine Diesellock vorbei..
  • Hans-Rudolf  Käslin , Muri
    Ich glaub das grenzt schon an den Irrsinn.. was die da gemacht haben.. unglaublich aber wahr..
    • 09.07.2012
    • 25
    • 2
  • Georg  Ritter
    Also, meine lieben Miteidgenossen und Grossmäuler und Rechthaber, machen Sie mal eine Atempause an Ihrem Stammtisch, und passen Sie auf. Wir haben Züge, die sehr, sehr häufig fahren, die man manchmal kaum hört. WIr haben viele, viele, viele Tunnels. Wir haben Touristen, die in ihren Ländern kaum Züge haben und nur sehr selten mal ein Tunnel, und wenn doch, dann fährt durch dieses Tunnel kaum mal ein Zug. Wenn wir mit diesen Touristen höflich und freundlich sind, machen wir ein Schildchen an unsere Tunnels, das mit einem Piktogramm zeigt: "Hier soll man nicht durchgehen, denn in diesem Tunnel fahren Züge." Das ist einfach, es kostet kaum etwas, und es rettet hie und da mal ein Leben und dem Lokführer den ruhigen Schlaf. So, Sie dürfen weiterkeifen, meine Herren Stammtischkeifer.
  • Hanspeter  Honsperger , Laupen
    In dieser Woche 3 "Personenunfälle" auf Schweizer Bahnstrecken !
    Soweit mir bekannt ist keine Arbeitsunfälle ? Immer wieder um abzukürzen, aber was kürzen die Leute ab,...doch nur das eigene Leben ?
    • 09.07.2012
    • 77
    • 3
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