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Ein beruhigendes Zwischenergebnis steht aber schon fest: Untersuchungen der Rechtsmediziner haben klargemacht, dass Alkohol oder Drogen bei der Katastrophe mit sechs Toten nicht im Spiel waren.
Dass ein Schneebrett niedergegangen sei, sei ausser Zweifel, bestätigte Immenhauser und verwies auf die von der Kantonspolizei Bern gemachten Fotografien. Fraglich sei hingegen auf Grund der Zeugenaussagen der ursächliche Zusammenhang zwischen Lawine und Unfall. «Das Bild wird zunehmend schärfer», sagte der Sprecher. Offen liess er die Frage, ob es sich um ein einzelnes Schneebrett oder um mehrere Abgänge gehandelt hatte.
Jetzt wartet die Armee dringend auf Auswertungen der Experten des Eidgenössischen Instituts für Schnee- und Lawinenforschung in Davos. Diese würden Ende dieser Woche erwartet, sagte Martin Immenhauser, Sprecher der Militärjustiz, heute Mittwoch. Danach werde ein umfassender Fragekatalog für den Expertenbericht des Lawineninstituts erstellt. Von diesem Bericht erhofft sich die Militärjustiz wichtige Aufschlüsse über die Unglücksursache. (AP)
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Hier traf die Lawine auf den Gletscher. (Reuters)