Bereits vier mögliche Opfer Süddeutschland zittert vor Sex-Killer

FREIBURG (D) - Unweit der Schweizer Grenze zittern die Frauen vor einem möglichen Sex-Killer. Innerhalb weniger Monate wurden drei Frauenleichen gefunden. Die deutsche Presse zieht bereits Parallelen zum Fall von Emmen LU.

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Macht ein Sex-Killer Jagd auf junge Frauen in Süddeutschland und der Schweiz? Vier Fälle weisen erschreckende Parallelen auf. Die Leiche von Joggerin Carolin G.* (†27) aus Endingen (D) wurde am vergangenen Donnerstag in einem Waldstück gefunden. Die Sportlerin war sexuell missbraucht und getötet worden.

Nur wenige Kilometer davon entfernt, in Freiburg im Breisgau (D), wurde Mitte Oktober die Medizinstudentin Maria L.* (†19) tot im Uferbereich eines Flusses gefunden. Sie wurde auf dem Heimweg vom Velo gerissen, vergewaltigt und getötet.

Deutsche Medien verweisen auf Fall Emmen LU

Die deutsche Presse vermutet: Es könnte einen Zusammenhang zum Fall Emmen LU geben. Heute werden die beiden Todesfälle in der Sendung «Aktenzeichen xy... ungelöst» (ZDF, 20.15 Uhr) thematisiert. In einer Mitteilung des Senders heisst es laut «Bild»-Zeitung: «Übrigens weisen Schweizer Kollegen darauf hin, dass der Fall aus Freiburg im Breisgau erschreckende Parallelen zur Vergewaltigung von Emmen LU aufweist. 150 Kilometer Luftlinie liegen zwischen dem Tatort in Süddeutschland und demjenigen im Kanton Luzern.» 

Am 21. Juli 2015 wurde dort eine 26-jährige Frau vom Velo gerissen. Und so brutal vergewaltigt, dass sie vom Kopf abwärts gelähmt bleibt. Ein DNA-Abgleich beweist, dass zumindest kein Zusammenhang zwischen den Fällen von Emmen und Freiburg besteht. Alles Weitere ist offen.

Auch Leiche in Überlingen im Bodensee

In der  «Bild» melden sich nun die Eltern eines möglichen weiteren Mordopfers zu Wort. Am 3. Juni verschwand Rettungsschwimmerin Isabelle K.* (†28). Eine Woche später wird ihre Leiche ans Bodenseeufer in Überlingen (D)  geschwemmt – nur mit Slip und BH bekleidet. Die Polizei glaubte zunächst an einen Suizid – anders als die Eltern der Toten.

Sämtliche Fälle haben eine weitere Gemeinsamkeit: Trotz riesigem Ermittlungsaufwand – mehrere Sonderkommissionen werteten Tausende von DNA-Spuren, Vernehmungen und Handydaten aus – tappen die Ermittler bisher im Dunkeln.

* Namen der Redaktion bekannt

Publiziert am 15.11.2016 | Aktualisiert am 03.01.2017
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6 Kommentare
  • Bernd  Brand aus Bern
    16.11.2016
    Hoffentlich wurde bereits ein Profiler bei gezogen. Ich hoffe, dass der Kommissar Zufall sich einschaltet und die schlimmen Vorfälle schnell geklärt und die noch unbekannte Täterschaft dingfest gemacht werden kann.
  • Daniel  Kohler aus Wohlen
    16.11.2016
    Zusammenhang möglich, obwohl die DNA-Spuren was anderes sagen? Allein im Umfeld der NSU führten die DNA-Spuren in den beiden Fällen Kiesewetter und Knobloch gleich zweimal auf völlig falsche Fährten. Bekannt wurden die Fehler nur, weil der Fall soviel Staub aufwirbelte. Fehlerhafte Spurensicherung kann ja nicht nur Unschuldige belasten, sondern auch Schuldige entlasten und auch Mogeleien der Ermittler,wie im Mordfall Zwahlen, sind mit durch DNA-Tests kinderleicht.
  • Vanessa  Meier 16.11.2016
    Erst im Text: Es könnte einen Zusammenhang zum Fall Emmen LU geben. Dann: Ein DNA-Abgleich legt nahe, dass zumindest kein Zusammenhang zwischen den Fällen von Emmen und Freiburg besteht. LOGIK ist halt nicht jedermanns Sache.
  • drafi  schweizer aus berg
    16.11.2016
    unglaublich was in den letzten Wochen in Deutschland abgeht, da werden junge Frauen Sexuell Missbraucht und Ermordet, Familientragödien am Laufmeter, ob dies mit der Jahreszeit wo es auf Weihnachten zugeht oder mit der grossen Ausländerzunahme zu tun hat ?? Fakt ist dass es jedes Jahr wenn es auf Weihnachten zugeht immer wieder Familientragödien gibt, dass dabei immer auch Kinder in Mitleidenschaft gezogen werden ist das Traurige daran, man kann nur hoffen dass die Täter gefasst werden
  • Hans  Scheidegger 16.11.2016
    Schlimm und verhängnisvoll. Es ist bedenklich, wenn sich Frauen nicht mehr so unbeschwert und sicher alleine draussen aufhalten können; gerade in eine Gegend, wo Furchtbares geschehen ist. Wenn Einem die Angst ständig begleitet. Die Angst, dass man unvermittelt und überraschend hinterhältig angegriffen werden kann. Es ist zu hoffen, dass die brutale, grausame Täterschaft ermittelt wird, auch wenn dies im Moment schwer erscheint. Dabei könnte auch Kommissar Zufall eine wichtige Rolle spielen.