Bedingte Geldstrafe für Wohlener Dubler: Glück für den frechsten Gemeindeammann der Schweiz

ZURZACH AG - Das Bezirksgericht Zurzach hat entschieden: Wohlens ehemaliger Gemeindeammann Walter Dubler wurde heute wegen Betrug und ungetreuer Geschäftsführung verurteilt.

Walter Dubler, der suspendierte Gemeindeammann von Wohlen, muss sich vor dem Gericht verantworten play
Walter Dubler musste sich wegen Betrugs und ungetreuer Geschäftsbesorgung vor dem Gericht verantworten.  Claudio Meier
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Schweiz

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Das Urteil, welches das Gericht in Zurzach heute verhängt hat, fällt milder aus, als es der Staatsanwalt beantragt hatte: Der frühere Gemeindeammann von Wohlen, Walter Dubler (61), wird wegen Betrug und ungetreuer Geschäftsführung zu einer bedingten Geldstrafe in der Höhe von 45'000 Franken verurteilt. Wie die «Aargauer Zeitung» berichtet, wird zusätzlich eine Busse von 5'000 Franken fällig.

Dubler stand vor Gericht, weil er von 2014 bis Mitte 2015 unrechtmässig zu hohe Pensionskassenbeiträge ausbezahlt haben soll. Auch soll er Sitzungsgelder selber eingesteckt haben, obwohl diese eigentlich der Gemeinde zustehen. Der Staatsanwalt forderte dafür ursprünglich eine bedingte Geldstrafe von 240 Tagessätzen à 330 Franken und eine Busse von 6000 Franken.

Noch vor einer Woche kam es bei den Gerichtsverhandlungen zum Drama um Dubler: Als die Vorwürfe vom Richter ausführlich besprochen wurden, klappte der Angeklagte zusammen. Die Verhandlung mussten unterbrochen werden. Sanitäter trugen den suspendierten Gemeindeamman aus dem Saal und brachtet ihn zu weiteren Abklärungen ins Spital (BLICK berichtete). (cat)

Publiziert am 16.03.2016 | Aktualisiert am 16.03.2016
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Walter Dubler steht vor Gericht Wohlens Ex-Gemeindeammann kollabiert während dem Prozess

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4 Kommentare
  • Eric  Jost aus Scherz
    16.03.2016
    Was soll eine bedingte Geldstraffe von Fr. 45000.- bewirken?
  • Rocco  Martignoni , via Facebook 16.03.2016
    Viele Ständeräten haben nebenbei Mandaten ,das ist auch Diebstahl .
  • Hans  Leuchli aus Vellerat
    16.03.2016
    Ich wüsste noch einen Stadtamman im Kanton Solothurn, nicht parteilos. Er bezieht ein ganzes Gehalt von der Stadt und hat zig bezahlte Nebenämtli. Diese betreut er angeblich ausserhalb der Geschäftszeit wobei man sich fragt ob das wirklich möglich ist und diejenigen Kontaktpersonen in den Nebenämtlis das dann ihm zuliebe ebenfalls in den Randzeiten machen.
    Passiert ihm vielleicht deshalb nichts weil er nicht parteilos, sondern in einer angeblich liberalen Partei ist? Ist Parteifilz Korruption?