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Es ist das vierte Jahr in Folge, dass der Prämienanstieg unter dem langjährigen Durchschnitt von knapp 5,0 Prozent liegt. 2008 war die Erhöhung mit 0,5 Prozent gar die tiefste seit Einführung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) im Jahr 1996.
Dies hatte unter anderem damit zu tun, dass verschiedene Krankenkassen vorab in der Westschweiz auf Geheiss von Gesundheitsminister Pascal Couchepin ihre Reserven abbauen mussten. 2007 lag der Prämienanstieg bei 2,2 Prozent.
Sie müssen viel tiefer in die Tasche greifen: Am höchsten ist der Anstieg mit 6,7 Prozent im Kanton Obwalden.
Sie zahlen zwischen 5,3 und 6,7 Prozent mehr: die Kantone Luzern, Nidwalden, Obwalden, St. Gallen und Uri.
Hier schlägts zwischen 2,8 und 4,7 Prozent auf: Aargau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Freiburg, Glarus, Graubünden, Solothurn, Schwyz, Wallis und Zug.
Hier wirds nur zwischen 0,6 und 2,5 Prozent teurer: Jura, Neuenburg, Schaffhausen, Thurgau, Tessin, Waadt und Zürich.
Genf profitiert dagegen als einziger Kanton von einer Senkung um 0,1 Prozent.
Basel löst Genf an Spitze ab
Durchschnittlich kostet im kommenden Jahr eine Grundversicherung (inkl. Unfall, bei einer Franchise von 300 Franken) 322,86 Franken. Am wenigsten berappen müssen wie im laufenden Jahr die Nidwaldner (230,45 Franken). Obwohl Obwalden den höchsten Anstieg verkraften muss, bleibt die Prämie dort mit 246,96 Franken die drittgünstigste im Land.
Am tiefsten in die Tasche greifen müssen neu die Basler. Im Kanton Basel-Stadt liegt die durchschnittliche Prämie bei 420,26 Franken. Basel-Stadt löst somit Genf an der Spitze ab. Trotz einer Prämiensenkung liegt Genf mit durchschnittlichen Kosten von 418,37 Franken immer noch auf dem zweiten Platz. (SDA/bih)
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Unbeliebter Spitzenplatz: Basler zahlen am meisten für ihre Arztbesuche. (Reuters)