Basler Tätowierer räumt bei «Wer wird Millionär» 64'000 Euro ab: «Jauch hatte Respekt vor mir»

Am Montagabend begeisterte Nicolas Fässler das Publikum von «Wer wird Millionär?». BLICK trifft den Gewinner von 64'000 Euro in seinem Basler Tattoo-Studio.

«Jauch war etwas verhalten!»

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In einer halben Stunde verdiente der Basler Tätowierer Nicolas Fässler (34) bei der TV-Sendung «Wer wird Millionär?» 64'000 Euro. Am Montagabend begeisterte er ein Millionenpublikum. Und er schaffte es, Moderator Günther Jauch (59) zu verwirren: Fässler hatte sich für die Quiz-Show ein Loch in seine Jeans geschnitten, um Jauch ein ganz besonderes Tattoo aus dem Jahr 2010 zu zeigen: «Mama» ziert sein rechtes Knie – gestochen vom Mami persönlich. Schmerzhaft sei es gewesen, seine Mutter eine Anfängerin. «Sie ging aber sehr selbstbewusst zu Werke», sagt der gelernte Coiffeur.

Einen Tag nach Ausstrahlung der Sendung trifft BLICK Fässler in seinem Tattoo-Studio in Basel, das er vor vier Jahren eröffnete. Günther Jauch sei sympathisch, habe sich ihm gegenüber aber zurückhaltend benommen. «Jauch hatte Respekt vor mir», sagt Fässler. «Meine vielen Tattoos haben ihn wohl etwas verunsichert. Jeden Tag hat er nicht mit so Leuten wie mir zu tun.»

Das Internatskind ist sogar im Gesicht und an den Händen tätowiert. Das erste Tattoo im Gesicht habe ihn Überwindung gekostet. «Da war ich 29 Jahre alt. Ich wusste, dass ich nun niemals Polizist werden kann. Danach machte ich das Tätowieren endgültig zu meinem Beruf», sagt er. Im Internat habe er immer gerne gezeichnet, das Kreative sei dort gefördert worden. Vor zwölf Jahren begann er zu lernen, wie man tätowiert.

Bei seinem ersten Tattoo war er 13: «Ein Kumpel im Internat stach mir eine Tulpe.» Während der Lehre liess er sich das Motiv mit einem japanischen Drachen überstechen. «450 Franken hat es gekostet und ich verdiente nur 300 Franken pro Monat.» Eigentlich sei er ein Bünzli:«Ich bin ein einfacher Junge aus dem St.-Johann-Quartier, der nur seine Rechnungen bezahlen will.» Den Gewinn von «Wer wird Millionär?» wird er für seine Altersvorsorge verwenden.

Publiziert am 17.02.2016 | Aktualisiert am 17.02.2016
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8 Kommentare
  • Benedikt  Richter aus Bern
    17.02.2016
    Ich denke eher Herr Jauch war froh dass Er
    sich nicht länger mit Ihm unterhalten musste.
    Frage mich wie kann man sich bloss mit so
    hässlichen Tattos verunstalten?
    Das Gute daran ist, dass dieser Blödsinn
    ein Leben lang hält.
  • Holger   Romey 17.02.2016
    Ich schreibe diesen Kommentar als Deutscher, der auch die Sendung gesehen hat. Und ich musste zum ersten mal feststellen, dass Herr Jauch sich nicht so professionell verhalten hat wie sonst üblich. Ich empfand seine gesamte Körpersprache und Aussprache eher überheblich, gegenüber einem offenen und sehr netten Gast. Ob es die Tattoos waren, oder die schweizerische Introvertiertheit sei mal dahingestellt.
  • Nikolaus  Grimmi aus Schwerzenbach
    17.02.2016
    Habe die Sendung gesehen und muss sagen, Jauch hatte nicht Respekt vor ihm, sondern er versuchte anfangs, eine Unterhaltung in Gang zu bringen. Aber die einsilbigen Antworten und erst noch so dahin genuschelt, liessen in Jauch die Überzeugung hochkommen, dass der Typ aus der Schweiz keine Unterhaltung wünscht. So wars.
  • Alexandra  Weber aus Kloten
    17.02.2016
    Dieser junge Mann mit all den Beschädigungen an sichtbaren Körperteilen sieht schrecklich aus und ist eine Zumutung ihn überhaupt ansehen zu müssen. Jauch graute vermutlich vor diesen Entstellungen.
    ewz
    • Marco  Weber 17.02.2016
      Eigentlich können Sie einem nur noch Leid tun Frau Weber! Ihr Leben muss tatsächlich extrem Grausam sein wenn man all Ihre Blick - Kommentare so liest! Und dieser hier ist das Tüpfelchen auf dem i
    • Schmid  Edi 17.02.2016
      Nun ich bin auch kein Fan von von Tattoos, aber mir ist der Mensch wichtig. Herr Fässler war korrekt, wusste viel und ich mag Ihm den Gewinn gönnen.
    • Benedikt  Richter aus Bern
      17.02.2016
      Kopf hoch Frau Weber.
      Bin ganz Ihrer Meinung.
      Bin Unternehmer und würde niemals einen solch tätowierten
      Mann ein stellen.
      Geht gar nicht.
  • Alain  Dodane , via Facebook 17.02.2016
    Heute schreibt der BLICK, sein erstes Tattoo war im Internat. Gestern schrieb der BLICK, das erste hat Mammi gestochen. Ja was denn nun lieber BLICK? oder wollt ihr die Leser für dumm verkaufen?