Therwiler Muslim-Brüder Handschlag-Verweigerer legt Beschwerde ein

THERWIL BL - Es war zu erwarten: Nachdem der Schulrat die Einsprache der Handschlagverweigerer ablehnte, hat die muslimische Famile aus Therwil BL jetzt beim Regierungsrat Beschwerde eingelegt. Die scheint jedoch von vornherein chancenlos.

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Die Familie der Handschlagverweigerer richtete ihres Beschwerde fristgemäss an den Baselbieter Regierungsrat. Ihre beiden Söhne hatten sich in der Sekundarschule geweigert, einer Lehrerin die Hand zu geben – aus religiösen Gründen. Nachdem die Schulleitung dies erst akzeptierte, kam ein Rechtsgutachten der Bildungsdirektion zum Schluss, dass die Schule den Handschlag verlangen dürfe.

Nachdem der ältere der beiden Brüder in der Zwischenzeit die Schule verlassen hat, weigert sich der jüngere, Amer (15), nachwievor.

Nun muss der Regierungsrat als nächste Instanz befinden. Die Haltung von Monica Gschwind in der Handschlagfrage ist nach wie vor klar, schreibt das Schuldepartement in einer Mitteilung: Durchsetzen ohne Wenn und Aber.

Das habe Gschwind auch an der Landratssitzung von gestern Donnerstag nochmals klar bekräftigt. Sie wird diese Überzeugung auch in der Gesamtregierung konsequent vertreten.

Damit künftig auch gesetzlich unmissverständlich Klarheit besteht, wird die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion unabhängig vom laufenden Verfahren die Vorlage für die notwendige Anpassung des Baselbieter Bildungsgesetzes vorantreiben. (bih)

Publiziert am 30.09.2016 | Aktualisiert am 30.09.2016
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22 Kommentare
  • Sabina  Wallner 30.09.2016
    Religionsfreiheit = Narrenfreiheit? Nein danke!
    Was wiegt denn schwerer, die Grundrechte oder die Religionsfreiheit?
    Solche Extemisten haben hier nichts zu suchen, sind deshalb nicht integrationsfähig und gehören ausgewiesen.
    Sollen sie doch in ihrer "Heimat" leben oder sich in einem anderen muslimischen Land einnisten.
  • Daniel  Furrer aus Bassersdorf
    30.09.2016
    Solche Personen sollen doch bitte wieder in ihre auch so gutes Heimatland. Denn die Schweiz ist nicht ihr zuhause. Schiebt sie ab. Danke
  • Daniel  Feer aus Luzern
    30.09.2016
    Lieber Herr Frey, genau so kommt es. Sie sprechen mir aus dem Herzen.
    Um Himmelswillen ja nicht ausweisen, denn das ist gegen das Menschenrecht. Das ganze Sozialwesen geht den Bach runter, wenn das so weiter geht. Und glauben Sie mir, die finden einen Kompromiss für dieses Pack. Unsere Richter sind einfach nicht mehr Glaubwürdig.
  • Gerhard  Marti , via Facebook 30.09.2016
    Wan endlich wird die family ausgewiesen. Frechheit pur. Danke linkre gruene und cvp. Fuer schweizer hat man kein geld, aber dieser family zahlt man noch die gerichtskosten. Schande pur gegen ueber dem schweizervolk.
  • Thomas  Hager aus Luzern
    30.09.2016
    Die gehen bis vor das Bundesgericht und werden dort Recht bekommen denn es gibt in der Schweiz kein Gesetz mit dem man jemanden zwingen kann jemanden die Hand zu geben wenn man das nicht will.
    Das ganze ist von beiden Seiten her lächerlich.
    • Stefan  Huser aus Kriens
      30.09.2016
      Vielleicht sollte man bei denen das Scharia Recht anwenden welches sie so verehren: hand ab - problem gelöst. Es tönt brutal, aber es ist bewiesen, dass diese Typen unser Gesetz überhaupt nicht respektieren, nur ausnützen um mehr Recht zu bekommen.