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Am Gymnasium Leonhard geschah das Unglück.
Heute im Chemie-Unterricht am Gymnasium Leonhard in Basel. Die Schüler stehen um den Chemielehrer herum, welcher ein Experiment zu brennbaren Chemikalien durchführt. Das geht schief.
Plötzlich entsteht eine Stichflamme, welche einen Schüler trifft. Der 18-Jährige wird am Kopf schwer verbrannt und erleidet zusätzlich Verletzungen der Atemwege.
Hans Georg Signer, Leiter Bildung des Erziehungsdepartements Kanton Basel-Stadt, zeigt sich gegenüber Blick.ch schockiert: «Der Schüler hat Verbrennungen zweiten und dritten Grades und ausserdem ein sogenanntes Inhalationstrauma.»
Der 18-Jährige wird heute Nachmittag operiert, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.
Untersuchung eingeleitet
Hans Georg Signer: «Das Experiment ist nichts aussergewöhnliches, sondern fand im Rahmen des normalen Lehrplanes statt.» Ob die Schüler mit Schutzbrillen ausgestattet worden seien, wisse er nicht. «Der Schüler hat jedoch keine Verletzungen an den Augen.»
Die Schulleitung und die Staatsanwaltschaft haben eine Untersuchung eingeleitet. Signer erklärt: «Wir werden die Umstände des Unfalls nun abklären und gegebenfalls überlegen, ob der Unfall eine Rückwirkung auf unseren Lehrplan hat.»
Signer, der selbst Rektor des Gymnasiums war, sagt: «So ein Unfall ist schrecklich. Natürlich vor allem für den Schüler, aber auch für seine Mitschüler und für den Lehrer.»
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