So lief der Kickbox-Angriff ab: Der Brutalo-Überfall von Reinach

Paolo Balicha (37) hatte den Überfall auf das Kickbox-Center von Shemsi Beqiri (28) gefilmt. Die Video-Standbilder belasten ihn schwer.

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Vor fünf Monaten marschierte Paolo Balicha mit rund zwanzig maskierten Schlägern in das Kickbox-Center von Shemsi Beqiri in Reinach BL ein und zwang den Hausherren zu einem Kampf. Bei dem Überfall gab es mehrere Verletzte. Balicha stellte sich im Anschluss und war bis Mitte Mai in U-Haft.

Vor neun Tagen hat er sich nun in der «Schweiz am Sonntag» erstmals zum Angriff geäussert. Nach einer Reihe von Konflikten habe er Beqiri zu einer Aussprache stellen wollen – und dabei in Kauf genommen, dass es zu einem Kampf kommen könne. «Der Vorfall erscheint dadurch in einem neuen Licht», schrieb die «Schweiz am Sonntag».

Nun hat die Gegenseite, sprich Beqiris Anwalt Jascha Schneider reagiert und Blick.ch Standbilder von dem Video geschickt, das Balicha von seinem Angriff drehen liess. Die Bilder lassen darauf schliessen, dass Balicha, entgegen seinen Beteuerungen, Schlagringe trug, als er Beqiri attackierte. Zudem ist zu sehen, dass die maskierten Helfer Balichas Schlagstöcke und Baseballschläger dabei hatten.

«Mein Mandant wehrt sich gegen die Verharmlosung dieses organisierten Überfalls», sagt Schneider. Auch dass Balicha schon wieder aus der U-Haft entlassen wurde, stösst ihm sauer auf. «Die Justiz schützt in diesem Fall das Opfer nicht, sondern setzt es schamlosen Demütigungen durch den Täter aus».

So habe Balicha kurz nach seiner Entlassung auf Facebook ein Bild von sich gepostet, auf dem er der Welt den Mittelfinger zeigt und dazu den Spruch, dass er nichts in seinem Leben bereue.

Publiziert am 22.07.2014 | Aktualisiert am 07.08.2014
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8 Kommentare
  • Ueli  Künzi , via Facebook 22.07.2014
    Schmeisst doch dieses Pack endlich raus. Sowas brauchen wir hier sicher nicht. Die Schweiz war einmal ein friedliches und sicheres Land, und heute?
  • Peter  Hans aus LU
    22.07.2014
    Es beginnt mit Boxen und hört bei diesen Nahkampf Kontaktsportarten auf wo alles erlaubt ist. Für mich hat keine Kampfsportart etwas mit Sport zu tun. Wie kann man sich erfreuen wenn man seinem Gegner körperliche Schäden zufügt? Schwingen, Judo und Ringen das ist ja noch ok, aber so was braucht die Menschheit nun wirklich nicht!
    • Danijel  Surcin aus Rüschlikon
      22.07.2014
      Bei ihrem Kommentar würde sich unsere Legende Andi Hug im Grab umdrehen... Und Schwingen ist ganz sicher keine Sportart!!!
  • Markus  Labhart , via Facebook 22.07.2014
    Man sollte diesen Kriminellen, keine mediale Plattform mehr bieten.
  • Dan  Werker 22.07.2014
    In diesen Thaiboxclubs verkehren fast ausschliesslich kriminelle Schläger. Man sollte die Clubs folglich nicht als Sportvereine betrachten sondern als kriminelle Organisationen deren Mitglieder ihre Straftaten unter dem Deckmantel des Sports vorbereiten.
  • Dan  Werker 22.07.2014
    Dies sind Tiere und wir täten gut daran sie als solche zu behandeln!
    • Christoph  Schindler aus Thurgau
      22.07.2014
      FALSCH!!! KEIN Tier würde je sowas tun. NUr ein lebewesen ist fähig sinnlose Gewalt auszuüben Bezeichnen wir sie doch also als das, was sie wirklich sind....MENSCHEN