Schlechte Kinderstube im Firmenfussball SC Erziehungsdepartement geht auf Gegner los

BASEL - Nur noch die Polizei konnte beim Fussballspiel des SC Erziehungsdepartement und Servi Medical für Ordnung sorgen. Der Heimclub hatte zuvor den Schiedsrichter massiv bedroht.

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Der SC Erziehungsdepartement spielt in der höchsten Firmenfussball-Liga. Facebook

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Mit dem Schnellzug durch die Kinderstube! Die Mannschaft des Erziehungsdepartment des Kantons Basel-Stadt zeigte sich beim Firmenfussball am Montagabend von der ungezogenen Seite.

Weil der SC Erziehungsdepartement beim Match früh in den Rückstand gegen Servi Medical geriet, täubelten die Kantonsangestellten und liessen ihren Frust am Schiedsrichter aus, so die «Basler Zeitung». Spieler gingen tätlich auf den Schiri los und versprachen: «Wir werden nach dem Spielschluss auf dich warten.»

Der Schiri versuchte sich mit einer roten Karte für einen den Hauptakteure zu wehren – es nützte nichts: Der Unparteiische musste das Spiel nach 60 Minuten abbrechen. Spielstand: 4:1 für Servi Medical.

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Wehrhaft: Der Fussballclub vom SC Erziehungsdepartement bei einem Box-Training. Facebook

Die Spieler des SC Erziehungsdepartment schäumten vor Wut: Der Schiedsrichter musste sogar die Polizei rufen! Da die Sportanlage Pfaffenholz auf französischem Boden liegt, rückte die Gendarmerie aus Frankreich an.

Simon Thiriet, Leiter Kommunikation im Erziehungsdepartement, sagt zum Vorfall vom Montag: «Das ED akzeptiert ein solches Verhalten nicht.» Auch der Vorstand des Vereins der ehemaligen Kantonsangestellten reagierte enttäuscht. Dies sei ein übler Vertrauensbruch.

Vielleicht hilft ja ein Kurs in Erziehung... (nbb)

Publiziert am 23.03.2016 | Aktualisiert am 13.04.2016
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3 Kommentare
  • Meier  Roli aus St. Gallen
    23.03.2016
    Spielen anstatt den Sozialarbeitern die zu Erziehenden selbst?
  • schwab  martin 23.03.2016
    im firmenfußball kommen dann halt oft jene daher, die nicht mal in der fünften liga mitkicken könnten und glauben sie seien die eigentlichen superstars... wenn dann das resultat nicht passt, ist der frust umso größer...
    (und wer erwartet hier auf fehlerfreie schiris zu treffen, sollte mal besser sich selbst hinterfragen als dem schiri zu drohen...)
  • Thomas  Maeder 23.03.2016
    Immerhin wars nicht der FC Kantonspolizei, wobei die ja den Schiri dann auch einfach verhaften könnten, wenn er ihnen nicht passt...