Propagandist aus Basel Islamist wegen IS-Propaganda und Pädophilie verurteilt

Ein 42-jähriger Schweizer wurde von der Bundesanwaltschaft wegen Propaganda für den IS und al-Nusra verurteilt. Bei ihm wurden zudem pädophile Pornos entdeckt.

Mitglieder der Genfer Kripo untersucht einen Computer (Symbolbild) play
Ein IS-Propagandist aus Basel wurde auch wegen pädophiler Pornographie verurteilt.  MARTIAL TREZZINI

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Ein 42-jähriger Schweizer aus Basel mit bosnischen Wurzeln ist von der Bundesanwaltschaft wegen Unterstützung einer kriminellen Organisation und wegen Pornografie zu einer bedingten Gefängnisstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Das schreibt die «NZZ am Sonntag».

Der entsprechende Strafbefehl ist mittlerweile rechtskräftig. Der 42-Jährige hatte zwischen 2009 und 2014 Kontakt zu verschiedenen islamistischen Predigern aus seiner Heimat, unter anderem zu Nusret Imamovic, Bilal Bosnic und Mirsard Omerovic. Daneben betrieb er im gleichen Zeitraum intensiv islamistische Propaganda, und zwar sowohl für die radikalen Prediger aus Bosnien-Herzegowina als auch für die Terrororganisationen «Islamischer Staat» und «Al-Nusra-Front».

Das geschah einerseits über eine einschlägig bekannte Internet-Seite, die der Basler auch mitfinanzierte, andererseits mit CDs und DVDs, die er herstellte, verteilte und verkaufte. Bei Hausdurchsuchungen stellte die Bundesanwaltschaft gemäss Strafbefehl nicht weniger als 870 derartige Datenträger sicher.

Auf den Datenträgern fanden die Ermittler auch sechs Bilder von Pornografie mit Minderjährigen. Der Strafbefehl gegen den Mann umfasst neben der bedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten auch eine Busse von 8000 Franken. (nzz)

Publiziert am 01.01.2017 | Aktualisiert am 01.01.2017
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7 Kommentare
  • mathias  harnisch aus subingen
    01.01.2017
    ohh 6 Monate was für ein Witz nur kosten für den Staat und keine Strafe Super .
  • Michael  Meienhofer aus Ostermundigen
    01.01.2017
    Warum gedeihen solche kriminellen Tätigkeiten in der Schweiz ? Weil wir uns aus finanziellen Gründen scheuen, solchen Tätern besser auf die Finger zu sehen. Ein Zustand, der unterdessen die halbe Welt kennt....
  • Daniel  Gubler 01.01.2017
    Absolut ungeheuerlich und für mich nicht nachvollziehbar: Besitz von Pornografie mit Minderjährigen, Unterstützung einer kriminellen Organisation (Terrororganisationen wie IS), intensive islamistische Propaganda ergibt 6 Monate bedingt! 1x kurz zu schnell fahren ergibt min. 1 Jahr bedingt und horrende Bussen.
  • Frank  Weis aus Uster
    01.01.2017
    Ich bin absolut kein Fan mehr von den USA aber die würden kurzen Prozess mit dem machen: mit Glück würde er nur ausgewiesen mit Pech käme er in ein Gefängnis und die Fackeln mit solchen Subjekten nicht lange. Die Schweiz macht sich schwächer als sie ist, schliesslich hat man sich dereinst der Habsburger erwehrt. Wären die damals schon gleich gewesen wie heute, gehörten wir zu Österreich, die waren ja viel zu stark.
  • Ovis   Colonus 01.01.2017
    In Ländern mit einer Funktionierenden Justizt bekäme er eine Spürbare Strafe. Aber in der Schweiz jagt die Justiz lieber Autofahrer. Das bringt Geld in die Kasse