Polizei warnt Sexting-Täter locken Basler in Nackt-Falle

BASEL - Im Kanton Basel-Stadt sind in jüngster Zeit gleich mehrere Anzeigen wegen Sexting eingegangen.

Stadtpolizei Basel warnt vor Sexting-Erpressern: Locken in Nacktfalle play
Sexting ist der Fachbegriff für das Verschicken von erotischen Fotos via Internet. DPA

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Die Polizei Basel-Stadt warnt vor Sexting-Erpressern. In den vergangenen Tagen sind gleich vier Anzeigen gegen Unbekannt wegen Erpressung mit erotischen Fotos eingegangen, teilt die Behörde mit.

Die Täter, die sich normalerweise im Ausland befinden, haben über Messaging-Dienste Kontakt mit den Ahnungslosen aufgenommen und sie dazu gebracht, Nackt-Aufnahmen von sich zu schicken. 

So auch im Fall eines jungen Mannes, der sich jüngst bei der Polizei meldete. Er war über ein soziales Netzwerk Kontakt mit einer Frau in Kontakt getreten, die ihm Avancen machte und sich später im Videochat vor ihm auszog. Anschliessend forderte sie das Opfer auf, ebenfalls die Hüllen fallen zu lassen.

Der Mann liess sich darauf ein – und wurde wenig später mit den intimen Aufnahmen erpresst. Weil er nicht bereit war, mehrere Tausend Franken zu bezahlen, machte die Frau die Drohung wahr und stellte diese ins Internet. 

Polizei rät zur Vorsicht

«Diese Veröffentlichungen können zu einer grossen Belastung werden und Auswirkungen im privaten und beruflichen Bereich haben», warnt die Basler Kantonspolizei. Sie rät eindringlich davon ab, solch intimen Aufnahmen über das Internet zu verschicken.

Sollte man in die Sexting-Falle getappt sein, solle man keinesfalls Geld überweisen, sondern stattdessen Kontakt mit dem Anbieter der betroffenen Plattform aufnehmen und bei der Polizei Anzeige zu erstatten. (lha)

Publiziert am 05.10.2016 | Aktualisiert am 21.10.2016
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2 Kommentare
  • Hans  Gusen aus Zug
    05.10.2016
    Bei solchen Geschichten muss ich immer schmunzeln. Wie naiv kann man sein, um sich vor einer Webcam die Hose runterzulassen
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    05.10.2016
    Da bekanntlich jede Person irgendwo auf der Welt einen Doppelgänger hat, würde ich empfehlen, diese Tatsache als Ausrede zu nehmen. Und da untenrum jeder fast gleich aussieht, wäre diese Erklärung dem Arbeitgeber und der Familie gegenüber von Erfolg gekrönt.