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Ein Mann ging gestern mit seinem American Staffordshire in der Claramatte Gasssi. Trotz signalisiertem Hundeverbot. Ein Polizist bemerkte dies, hielt den Hundehalter an, um ihn zu kontrollieren und zu büssen.
Es stellte sich heraus: Der 32-jährige Schweizer war zur Fahndung ausgeschrieben. Der Polizist waltete also wieder seines Amtes, wollte den Mann auf die nächste Wache bringen – als dieser mit seinem Hund die Flucht ergriff!
Der Polizist nahm die Verfolgung auf und hielt den Flüchtigen trotz heftiger Gegenwehr zurück. Es kam, wie es fast kommen musste: Bei dem Gerangel biss der Hund den Beamten mehrmals ins Bein.
Ein Passant eilte dem Polizisten zu Hilfe und hielt den Kampfhund zurück, bis Verstärkung eintraf.
Der verletzte Polizist konnte die Notfallstation nach ambulanter Behandlung verlassen, hiess es bei der Staatsanwaltschaft.
Der Hund wurde dem Veterinäramt übergeben. American Staffordshire figurieren im Kanton Basel-Stadt auf der Liste der potenziell gefährlichen Hunde. Für ihre Haltung braucht es im Stadtkanton eine Bewilligung. Eine solche gibt es nur, wenn das Veterinäramt die Tiere individuell als «unauffällig» beurteilt.
Ob der Halter des Hundes über eine solche Bewilligung verfügte, war zunächst offen. Beim Festgenommenen handle es sich um einen der Staatsanwaltschaft nicht unbekannten Mann, sagte deren Sprecher. (SDA/gux)