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An diesem Wochenende hat der Feuerteufel gleich zwei Brände nacheinander gelegt. Ist das die Rache dafür, dass das Kopfgeld auf ihn verdoppelt wurde?
Bert Adriaens: Ja. Ganz offensichtlich reagiert er auf die Erhöhung des Kopfgeldes. Die Ermittlungen werden verstärkt – das sorgt für eine deutliche Reaktion des Serienbrandstifters.
Aber statt sich zu verstecken, geht er in die Offensive.
Das macht er, weil er sich extrem sicher fühlt. Mit diesen neuen Bränden will er sagen: «Seht her, hier bin ich! Aber ihr kriegt mich nicht!» Für ihn ist das Ganze ein Spiel.
Ein Spiel, bei dem er es geniesst, im Mittelpunkt zu stehen?
Ja, ganz bestimmt. Ich erlebe das häufig, dass Serientäter die Aufmerksamkeit geniessen.
Der Feuerteufel ist sogar so frech, innerhalb von 48 Stunden im gleichen Gebäude zwei Brände zu legen.
Vermutlich macht es ihm Spass, mit seinen Verfolgern zu spielen. Dazu gehört auch, dass er unerwartet zuschlägt. Wie jetzt im Gewerbehaus. Er meidet den Tatort nicht – er kommt sogar am nächsten Tag an ihn zurück!
Und geht damit ein erhebliches Risiko ein.
Anscheinend kann er sich in der Gegend völlig frei bewegen, ohne bei den Nachbarn Misstrauen zu erwecken.
Weil er dort zu Hause ist?
Wahrscheinlich ist er nicht ortsfremd. Ein Fremder würde in einem kleinen Ort wie Riehen eher auffallen.
Seit fünf Jahren treibt der Täter in der Stadt sein Unwesen. Hat insgesamt 59 Brände gelegt. Ist er irre oder genial?
Das ist schwierig zu sagen, weil jeder Brandstifter anders tickt. Fest steht: Er hat einen bestimmten inneren Drang. Der bringt ihn dazu, Feuer zu legen. Aber vielleicht nicht nur das!
Lesen Sie das ganze Interview im BLICK von heute.
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Der Star-Profiler Bert Adriaens. (ZVG)